Öffentlicher Verkehr: Enge Partnerschaft zwischen Land und ÖBB

LH Wallner tauschte sich bei einem Treffen in Wolfurt mit Vorarlbergs ÖBB-Führungsspitze aus

Wolfurt (OTS/VLK) - Anlässlich der Vorarlberg MOBILWoche hat sich Landeshauptmann Markus Wallner am Freitag (21. September) mit der Vorarlberger ÖBB-Führungsspitze in Wolfurt ausgetauscht. Die steigenden Fahrgastzahlen sowie die aktuellen Infrastruktur-Projekte im Land standen im Mittelpunkt der Gespräche. "Bei der Umsetzung eines attraktiven Angebots in Sachen öffentlicher Verkehr sei die ÖBB ein verlässlicher und wichtiger Partner des Landes", betonte Landeshauptmann Wallner.

Zügig voran gehen die Arbeiten an der Bahnstrecke nach St. Margrethen inklusive der neuen Brücke über den Rhein in Lustenau. Läuft alles nach Plan, können die umfangreichen Baumaßnahmen im Frühjahr 2013 abgeschlossen werden. Gebaut wird derzeit auch an den Bahnhöfen in Lauterach und Hohenems. Allein in die erwähnten Infrastruktur-Projekte werden mehr als 120 Millionen Euro investiert. Das Land Vorarlberg schultert davon rund 25 Millionen Euro, betonte der Landeshauptmann im Gespräch. Zusätzlich würden auch die Standort-Gemeinden einen erheblichen Beitrag leisten. "Die millionenschweren Projekte, die sich aktuell in Umsetzung befinden, werden das heute schon attraktive Angebot sowie Qualität und Komfort noch weiter verbessern". Und es stehen bereits weitere Vorhaben in den Startlöchern, etwa die Bahnhöfe in Lustenau, Rankweil und Götzis oder der Ausbau des Güterbahnhofes in Wolfurt, in den allein rund 40 Millionen Euro investiert werden sollen. "Von der Bauoffensive werden Bevölkerung und heimische Wirtschaft gleichermaßen profitieren", ist Landeshauptmann Wallner überzeugt.

Steigende Fahrgastzahlen, hohe Kundenzufriedenheit

Es komme nicht von ungefähr, dass in Vorarlberg immer mehr Menschen gerne auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, sagte Wallner und dankte in dem Zusammenhang den Bereichsleitern stellvertretend für alle ÖBB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Land für ihren Einsatz um hohe Standards bei Qualität und Sicherheit. Die Fahrgastzahlen im Vorarlberger Regionalverkehr steigen kontinuierlich. Zum Vorjahr haben die ÖBB eine Zunahme der Fahrgastzahlen um 15 Prozent registriert. Erfreulich ist auch die hohe Kundenzufriedenheit. Laut jüngster VCÖ-Untersuchung sind in Vorarlberg bundesweit die zufriedensten Bahnfahrer zuhause. Daneben wurde von den befragten Personen in Vorarlberg auch die Pünktlichkeit überdurchschnittlich positiv eingestuft. "Die guten Werte geben Anlass zur Freude und unterstreichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die kräftigen Ausgaben sich mehr als nur auszahlen", machte der Landeshauptmann deutlich und kündigte gleichzeitig an, dass die starke regionale Partnerschaft zwischen Land und den ÖBB weiter engagiert fortgeführt werde.

Breites Tätigkeitsfeld

Für gewöhnlich wird ÖBB mit Reisen per Zug und Bus und mit Gütertransport auf der Schiene verbunden. Das Aufgabengebiet der ÖBB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist jedoch ein weit breiteres und vielfältigeres. Neben dem Fahrbetrieb unterhält das Unternehmen beispielsweise Werkstätten, in denen Jahr für Jahr dutzende Lehrlinge im Land eine qualifizierte Lehrausbildung absolvieren können. Insbesondere Vorarlberg verfügt über hochqualitative Werkstättenstandorte. Darüber hinaus betreiben die ÖBB bundesweit eine große Anzahl an Wasserkraftwerken zur Erzeugung von "sauberem" Strom. Beim Treffen mit Landeshauptmann Wallner lieferten die Vertreter der verschiedenen Unternehmensbereiche einen interessanten Einblick in die tägliche Arbeit und die Vielzahl an Leistungen, die erbracht werden.

Aktuell beschäftigen die ÖBB landesweit rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 80 Lehrlinge. Täglich sind auf der Hauptstrecke in Vorarlberg mehr als 180 Nahverkehrszüge unterwegs, die meisten davon im Halbstundentakt. Insgesamt wird ein 110 Kilometer langes Schienennetz befahren. Eine starke Flotte mit 141 Omnibussen steht beim ÖBB-Postbus, der in Vorarlberg als Landbus unterwegs ist, zur Verfügung. 1.100 Haltestellen werden angefahren.

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