FPÖ-Podgorschek: Europäische Einlagensicherung bedroht direkt die österreichischen Sparguthaben

Kernstück der Bankenunion ist massiver Angriff auf die österreichischen Sparer

Wien (OTS) - "Das Kernstück der angestrebten Bankenunion ist ohne Zweifel die geplante gemeinsame europäische Einlagensicherung für Sparguthaben. Nach dem Europäischen Stabilitätsmechanismus ist das der nächste große Angriff auf das Geld der Österreicher", kommentiert der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. Elmar Podgorschek die Pläne der EU Kommission zur Europäischen Bankenunion. Die Einlagensicherung der österreichischen Bankinstitute ist ein wesentlicher Faktor für das Vertrauen der Einleger in die Kreditwirtschaft und damit unverzichtbar für den funktionierenden Geldkreis in Österreich. Jede Beeinträchtigung der Sicherheit der Spareinlagen muss daher unter allen Umständen verhindert werden.

"Eine Überführung der heimischen Einlagensicherung in eine europäische im Zuge der Bankenunion würde de facto bedeuten, dass Österreich auch bei einem Zahlungsausfall einer Bank in einem anderen Staat direkt betroffen wäre. Die heimischen Sparer würden so mit ihren Sparguthaben für marode Banken anderswo mithaften. Dies würde nicht nur unser System der Einlagensicherung schwächen sondern auch zu einer großen Verunsicherung der Einleger führen", so Podgorschek. Besonders bedrohlich seien diese Pläne angesichts der enormen Bankschulden in den Schuldnerstaaten (Italien, Spanien, Griechenland, Portugal, Irland), die die Staatsschulden um das Dreifache übersteigen. Dieser Schuldenberg übersteige die Kapazitäten der wirtschaftliche gesunden Staaten wie Österreich, Deutschland, der Niederlande und Finnland bei weitem.

"Es ist daher als gefährliche Drohung anzusehen, wenn der ÖVP Politiker Othmar Karas die Umsetzung der Bankenunion und insbesondere die Europäische Einlagensicherung einmahnt. Das Geld der österreichischen Sparer soll so völlig schamlos an Pleitebanken in ganz Europa umverteilt werden", kritisiert Podgorschek. Die Bundesregierung und insbesondere die ÖVP seien aufgefordert, diesen Plänen eine klare Absage zu erteilen. "Sollten Rot und Schwarz diesen monströsen Plänen zustimmen, so wäre das ein weiterer Schritt zu völligen Ausverkauf Österreichs", so Podgorschek abschließend.

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