"Thema" am 24. September: Braunschlag und die Wirklichkeit

Dr. Eugen Adelsmayr im "Thema"-Exklusivinterview

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag, dem 24. September 2012, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Braunschlag und die Wirklichkeit

"In Braunschlag ist alles erfunden, hier ist es aber Wirklichkeit", sagt Simon Maier, Bürgermeister von Bad St. Leonhard im Lavanttal. Regelmäßig erscheint dort die heilige Jungfrau Maria. Das behauptet zumindest der sizilianische Seher Salvadore Caputa. Wenn er nach Bad St. Leonhard kommt, pilgern auch Hunderte Gläubige in die Kärntner Gemeinde. Sie sprechen von Rosenduft, Heilung und Erleuchtung. In der ORF-Erfolgsserie "Braunschlag" (immer dienstags um 21.05 Uhr in ORF eins) wird eine Marienerscheinung fingiert, um Geld in die Gemeindekasse zu bekommen. Fast eine Million Österreicher/innen hat den Start von "Braunschlag" gesehen. Nun hofft man im nördlichen Waldviertel, dass die Touristen tatsächlich kommen. Mit ihrer Darstellung sind die "echten Braunschlager" allerdings wenig zufrieden. Eva Kordesch besucht die Drehorte der Serie, Franz Normann begibt sich in Kärnten auf die Suche nach der Mutter Gottes.

Eugen Adelsmayr - Von einem, der auszog

"Ich gehe davon aus, dass ich verurteilt werde", sagt Dr. Eugen Adelsmayr. Seit einem Jahr sorgt sein Schicksal für Schlagzeilen. Der Arzt ist in Dubai wegen Mordes angeklagt, ihm droht die Todesstrafe. Am 21. Oktober soll das Urteil gefällt werden. Die schwere Krankheit seiner Frau hat die Ausreise nach Österreich ermöglicht. Nach ihrem Tod hat sich Eugen Adelsmayr die Erlebnisse dieses Jahres von der Seele geschrieben. Das Buch erscheint in wenigen Tagen. "Ich habe es so geschrieben, als würde ich es meiner Frau erzählen", sagt der Anästhesist im "Thema"-Exklusivinterview mit Martina Wolf.

"Gib der Armut das Gurkerl"

Ein junges, bildhübsches Mädchen, das sich nur auf dem Boden rutschend fortbewegen konnte - dieses Bild hat Heinz Kumpf vom Verein "Direkthilfe Roma" erschüttert. Heute, zwei Jahre später, kann Martina gehen, mit Spezialschuhen und auf einen Rollator gestützt. "Jetzt muss sich meine Mutter nicht mehr ständig um mich kümmern", sagt die 15-Jährige stolz. Seit ihrer Geburt leidet sie unter spastischer Lähmung. Die Hilfe aus Österreich hat ihr Leben und das vieler Familien im slowakischen Dorf Sutor verändert. Sie bauen Essiggurken an, die die Direkthilfe Roma unter dem Motto "Gib der Armut das Gurkerl" gegen Spenden verteilt. Sogar der Bau neuer Wohnungen konnte von der Privatinitiative unterstützt werden, berichtet Markus Stachl.

"Bewusst gesund - So isst Österreich": Die Eigenbrötlerin - Ein Leben fürs Brot

Vom 22. September bis 2. Oktober 2012 widmet sich der ORF im Rahmen eines "Bewusst gesund"-Programmschwerpunkts mit seiner gesamten Medienvielfalt dem Thema Ernährung: Brot hat ihr Leben verändert -eigentlich wollte Roswitha Huber ja nur ein Lebensmittel finden, das sie mit ihren Schülern an einem Tag gut erarbeiten kann. Letztendlich ist eine Lebensphilosophie daraus geworden - und ein erfolgreicher Erwerbszweig. "Die Eigenbrötlerin", wie sie von vielen in der Gegend genannt wird, lebt im Rauriser Tal in den Bergen Salzburgs. Sie hat sich einen Holzofen gebaut und bäckt Brot. Tausende Interessierte aus aller Welt strömen auf die Kalchkendl-Alm, um von Roswitha Huber das ursprüngliche Handwerk zu erlernen. Die fünffache Mutter hat dafür ihren Job an den Nagel gehängt und ihre eigene "Schule am Berg" gegründet. Gudrun Kampelmüller hat die "Eigenbrötlerin" für "Thema" besucht.

"Thema" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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