JW-Roth ad Seniorenchefs Blecha/Khol: Gegenwart darf nicht die Zukunft kosten!

Junge Wirtschaft "würdigt" erste erreichte Ziele in der Pensionsreform, sieht aber noch eine gewaltige Wegstrecke für Pensionssicherung in der Zukunft

Wien (OTS/PWK644) - "Wer heute politisch entscheidet und Weichenstellungen trifft, darf nicht nur an das Hier und Jetzt und die Wahl 2013 denken, sondern muss auch einen verantwortungsvollen Blick in die Zukunft richten", so Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft. "Natürlich muss für eine gute Gegenwart gesorgt sein, das darf aber keinesfalls auf Kosten der Zukunft geschehen. Das heute in Aussendungen der beiden Seniorenchefs erlebte Zurückziehen und Einzementieren auf fast trotzig anmutende Erbsenzähler-Standpunkte ist weder hilfreich noch besonders weitblickend, sondern vielmehr Zukunftsverhinderung in Reinkultur."

Wenn es den Pensionistenvertretern "nur" um "entsprechende Würdigung des schon Erreichten" gehe, dann solle das natürlich geschehen. Im Gegenzug müsse aber der Weg frei gemacht werden für echte, tiefgreifende und zukunftsträchtige Reformschritte im Sinne der jungen Generation. Ebenfalls einbezogen werden muss aus Sicht der Jungen Wirtschaft ein entsprechendes Anreizsystem für Arbeitgeber-und Arbeitnehmerseite, um das Pensionsantrittsalter zu erhöhen. "Ich bin gerne und jederzeit bereit das bisher Erreichte zu würdigen, wenn dafür bei den Pensionen etwas weitergeht", so Roth abschließend. (SR)

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