Cortolezis-Schlager: SPÖ-interne Gesprächsbereitschaft zu Studienbeiträgen erfreulich

Gemeinsame Lösung im Interesse der Universitäten und Studierenden rückt einen Schritt näher

Wien, 21. September 2012 (ÖVP-PK) "Die SPÖ-interne Gesprächsbereitschaft zum Thema Studienbeiträge ist überaus erfreulich", so ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR. Katharina Cortolezis-Schlager über das Vorhaben des Koalitionspartners, die parteiinterne Debatte in einer eigenen Arbeitsgruppe sachlich und konstruktiv weiterzuführen. "Wie wir wissen, haben sich in der SPÖ bereits einige, wie Salzburgs Landeshauptfrau Burgstaller, klar für Studienbeiträge ausgesprochen. Es wäre daher sehr zu begrüßen, wenn die SPÖ-interne Arbeitsgruppe nun zu einer raschen Kompromissfindung beitragen könnte", so Cortolezis-Schlager: "Dass sich die SPÖ zunächst intern einigt, ist eine wichtige Voraussetzung – damit rückt eine gemeinsame Lösung im Interesse der Universitäten und Studierenden einen Schritt näher." ****

"Die ÖVP und vor allem auch Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle haben stets betont, dass es eine unaufgeregte Diskussion, frei von parteipolitischen Scheuklappen braucht", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin, die zudem auf das von Töchterle präsentierte, sozial ausgewogene Studienbeitragsmodell verweist:
"Unsere Vorschläge sind bekannt und auch von der SPÖ sind welche gekommen. Der nächste Schritt muss sein, dass wir uns an einen Tisch setzen und ein gemeinsames Studienbeitragsmodell erarbeiten, dass höhere Verbindlichkeit, sozialen Ausgleich, bessere Betreuungsrelationen und mehr Mittel für die Unis bringt." Hauptziele müssten sein, die Studiendauer zu verkürzen, die Verbindlichkeit des Studierens zu steigern und, dass die Aufnahme eines Studiums nicht von finanziellen Verhältnissen, sondern nur von Talent und Leistung abhängen darf. Studien zeigen, dass genau das mit Studienbeiträgen und einem sozial ausgewogenen Stipendiensystem erreicht werden kann. "Wir alle wollen daher ein faires, gerechtes Zukunftsmodell, mit dem wir die Qualität an unseren Universitäten für die Studierenden nicht nur sichern, sondern weiter verbessern können. Das muss uns gemeinsam gelingen", so die ÖVP-Wissenschaftssprecherin abschließend.

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