1. Tag der Europäischen Zusammenarbeit: Österreich profitiert von grenzüberschreitenden Kooperationen in Mittel- und Osteuropa

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Gemeinsam Grenzen überwinden" wurde am 21. September 2012 europaweit der "1. Tag der Europäischen Zusammenarbeit" gefeiert. Der EU Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn, und die Wiener Stadträtin für Umwelt, Ulli Sima, haben in Wien gemeinsam mit Vertretern aus dem Burgenland und der Steiermark konkrete Ergebnisse und Perspektiven der grenzüberschreitenden Regionalpolitik vorgestellt.

Mit nur 2,5 Prozent des gesamten Budgets der europäischen Regionalpolitik (8,7 von 347 Mrd. EUR) erzielen transnationale, interregionale und grenzüberschreitende Projekte seit 2007 wichtige Resultate, die die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit in den Regionen verbessern. Österreichische Regionen nehmen an 3 transnationalen und 7 grenzüberschreitenden Programmen der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ) teil. Insgesamt stehen dadurch für regionale Kooperationsprojekte in Österreich rund 260 Millionen Euro an europäischer Ko-Finanzierung zur Verfügung.

Eine aktuelle, bislang unveröffentlichte Studie des transnationalen CENTRAL EUROPE Programms zeigt, dass Österreich Mittelpunkt regionaler Kooperationen in Mittel- und Osteuropa ist:
"Auch zwanzig Jahre nach dem Fall des 'Eisernen Vorhangs' ist die Grenze zwischen alten und neuen EU-Mitgliedstaaten die EU-Binnengrenze mit den größten Entwicklungsunterschieden. Österreich kommt nach wie vor eine Brückenfunktion zu, von der die Grenzregionen nicht zuletzt im Umweltbereich klar profitieren", sagte Bernd Schuh, Mitautor der Studie und Vorstandsmitglied des Österreichischen Instituts für Raumplanung (ÖIR).

Ulli Sima, Wiener Stadträtin für Umwelt, betonte die Erfolge europäischer Projekte im Umweltbereich: "Die Stadt Wien beteiligt sich seit langem und mit voller Überzeugung an transnationalen und grenzüberschreitenden Programmen der Europäischen Union. Wir setzen uns bei den Verhandlungen zur nächsten Förderperiode dafür ein, dass Umwelt- und Energieprojekte auch künftig einen zentralen Stellenwert in der EU-Regionalpolitik haben werden - sie tragen in vielen Bereichen aktiv zur Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei und machen Europa 'greifbarer'."

Die aktuellen Förderprogramme des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) laufen im Jahr 2013 aus. Optionen für den Zeitraum 2014 bis 2020 werden derzeit auf allen politischen Ebenen diskutiert und bringen voraussichtlich eine gesteigerte Bedeutung der Europäischen Territorialen Kooperation. Johannes Hahn, EU-Kommissar für Regionalpolitik, hob hervor: "Die Europäische Territoriale Kooperation wird auch in der neuen Förderperiode eine wichtige Rolle spielen. Die Projekte, die im Rahmen dieser Programme initiiert werden, tragen dazu bei, Vertrauen aufzubauen. Sie fördern das Verständnis füreinander und sind damit wichtige Bausteine der europäischen Integration. Sie bringen Gemeinden zusammen - das ist Europäische Union live". ***

Weitere Informationen zum "Tag der Europäischen Zusammenarbeit" finden Sie unter www.ecday.eu.

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