Haubner zu AK/ÖGB: Vogel-Strauß-Politik satt Zukunftsansage

Pensionszuschüsse steigen kontinuierlich - Ausgaben in die Vergangenheit belasten Investitionen in die Zukunft - Ein Jahr länger arbeiten spart 1,4 Milliarden Euro

Wien, 21. September 2012 (OTS/Text) - "Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund betreiben wieder einmal 'Vogel-Strauß-Politik', statt konstruktive Zukunftsansagen zu machen. Statt sich selbst schön- und einzureden, dass mit unserem Pensionssystem alles in Ordnung sei, wäre Österreich mehr geholfen, wenn AK und ÖGB nicht die Augen vor den offensichtlichen Problemfeldern verschließen würden: So ist es eine Tatsache, dass die Pensionszuschüsse kontinuierlich steigen. 2016 werden die staatlichen Zuschüsse zu den Pensionen 10,8 Milliarden Euro betragen", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner mit aller Deutlichkeit. ****

"Pensionsexperte Marin hat erst kürzlich daraufhin gewiesen, dass von den jährlich ausbezahlten Pensionen in Österreich rund ein Drittel nicht gedeckt sind. Also nie durch eingezahlte Beiträge abgesichert wurden. Hier handelt es sich um Fakten, die wir nicht negieren dürfen", stellt Haubner klar. "Ohne Gegensteuerung werden die vergangenheitsbezogenen Ausgaben, also die Zinszahlungen für unsere Staatsschulden und die Pensionen, fast 38 Prozent der Gesamtausgaben des Bundes ausmachen. Damit sich auch die nächsten Generationen auf eine gesicherte Pension verlassen können, sind wir gefordert, die Ausgaben in die Vergangenheit mit allen verfügbaren Mitteln einzuschränken, denn sie belasten Investitionen in die Zukunft", so Haubner, der einmal mehr betont: "Ein Jahr länger arbeiten spart 1,4 Milliarden Euro! Statt so zu tun, als ob es kein Problem gebe, sind AK und ÖBG aufgefordert, mit uns gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und konstruktive Zukunftsansagen zu machen", appelliert Haubner abschließend.

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