"Matinee am Sonntag" am 23. September mit Volksoperndirektor Robert Mayer und Schauspielerin Katharina Straßer

Weiters: Dokumentationen über Leo Fall und das Festspielhaus St. Pölten

Wien (OTS) - Peter Schneeberger präsentiert am 23. September 2012 ab 9.05 Uhr in ORF 2 die "Matinee am Sonntag" und begrüßt den Direktor der Volksoper, Robert Meyer, sowie Schauspielerin Katharina Straßer ("Schnell ermittelt") als Gäste im Studio. Meyer, der vor kurzem Oscar Straus' "Walzertraum" inszenierte, spricht mit Schneeberger über das Thema "Operette einst und jetzt". Katharina Straßer steht zurzeit in Ödön von Horváths Stück "Kasimir und Karoline" auf der Josefstädter Theaterbühne. Auf den Spuren des österreichischen Schriftstellers zieht Peter Schneeberger dazu in einer Kurzreportage Parallelen zwischen Horváths Stücken und der aktuellen Wirtschaftskrise. Die Dokumentation "Leo Fall - Vergessenes Enfant terrible der Wiener Operette" erinnert um 9.05 Uhr an den schillernden Musiker, der mit seinen zündenden Melodien in den 10er und 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu unglaublichem Reichtum gelangte. Mit "Kunst bewegt alle - 15 Jahre Festspielhaus St. Pölten" steht um 10.10 Uhr eine Reportage von Karina Fibich auf dem Programm, die 15 bewegte Jahre des Festspielhauses St. Pölten Revue passieren lässt. Um 10.35 Uhr beschließen die aktuellen "kulturtipps" die "Matinee am Sonntag".

"Leo Fall - Vergessenes Enfant terrible der Wiener Operette" (9.05 Uhr)

Ödön von Horváths Zeitgenosse Leo Fall erlebte das weltweite Krisenjahr von 1929 nicht mehr, er starb bereits 1925. Fall verdiente Unsummen und hatte doch ständig Schulden. Seine Werke verkaufte er zwar bis London, New York und Rio, musste sich aber wegen seiner finanziellen Ahnungslosigkeit freiwillig unter Kuratel stellen lassen. Leo Fall war ein Genie und gleichzeitig ein Enfant terrible, ein ewiges Kind, das im Grunde nichts anderes interessierte, als Musik zu schreiben. Seine Operettenmelodien zählten zu den größten Hits ihrer Zeit und Werke wie "Der fidele Bauer", "Die Dollarprinzessin" oder "Die Rose von Stambul" waren Publikumsrenner. Seit einiger Zeit erleben sie ihre Renaissance und kehren mit großem Erfolg wieder auf die deutschen und österreichischen Theaterbühnen zurück.

"Kunst bewegt alle - 15 Jahre Festspielhaus St. Pölten" (10.10 Uhr)

1997 gab die Stadt St. Pölten mit der Eröffnung eines neuen Festspielhauses ein kräftiges Lebenszeichen für Kultur und Musik. Mittlerweile nimmt es einen unverzichtbaren Platz im niederösterreichischen Kulturleben und darüber hinaus in der internationalen Theaterszene ein - das beweisen viele Gastauftritte renommierter Künstler und Ensembles und viele grenzüberschreitende Koproduktionen. Standen anfangs über Schulprojekte vor allem Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt, möchte man nun gezielt auch die Generation 50+ ansprechen - im Rahmen eines Chorprojekts ebenso wie mit Theater und Tanz. Immer geht es Intendant Joachim Schloemer dabei um aktives Tun, um Mitmachen und um die Chance, im tieferen Sinn des Wortes etwas - und sich selbst - zu bewegen.

"kulturtipps" (10.35 Uhr)

In den "kulturtipps" steht diesmal ein Bericht über die Produktion "The King's Speech - Die Rede des Königs" an den Wiener Kammerspielen auf dem Programm. In der Geschichte um die Sprachschwäche des britischen Königs Georg VI. spielen Michael Dangl und Toni Slama die Hauptrollen. Weiters geben die "kulturtipps" eine Vorschau auf die musikalische Wachau-Wanderung des Akkordeonvirtuosen Otto Lechner und erste Ausschnitte des neuen Dokumentarfilmes "Speed". Regisseur Florian Opitz begibt sich darin auf die Suche nach der verlorenen Zeit.

Die "Matinee am Sonntag" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0002