Klares AUS für Windenergie in Kärnten

Scheuch stoppt mit angekündigter Verordnung für Windkraftstandorträume den Windkraftausbau in Kärnten bevor er überhaupt begonnen hat

St. Pölten (OTS) - Die von Landesrat Kurt Scheuch angekündigte Verordnung zielt darauf ab, Windräder nur in jenen Gebieten zu ermöglichen, in denen sie nicht gesehen werden können. "Die Sichtbarkeitsregelung wäre eine nicht sachgerechte Hürde für den Ausbau erneuerbarer Energie und würde große fachliche und juristische Probleme verursachen." betont Mag. Stefan Moidl, Geschäftsführer die IG Windkraft und bekräftigt: "Wer die Windenergie ausbauen will, kann diese Verordnung nur ablehnen!"

Gestern kündigte Landeshauptmann Kurt Scheuch eine Verordnung für den Windkraftausbau an "Das Ergebnis wäre aber eine Windkraftverhinderungs-verordnung ", erklärt Moidl und fügt hinzu:
"Windräder müssen, um Strom zu erzeugen, vom Wind möglichst ungehindert angeströmt werden. Mit dem Versuch sie zu verstecken erzeugt man keinen sauberen Windstrom, sondern höchstens Luftschlösser!"
Bei tatsächlicher Umsetzung dieser Verordnung, erwartet die IG Windkraft, abseits von Einzelprojekten, keine tatsächliche Realisierung von Windkraftprojekten in den nächsten 4 Jahren in Kärnten. Der Stillstand beim Windkraftausbau wäre damit festgeschrieben.
"Die geplante Sichtbarkeitsregelung ist nicht sachgereicht und würde in der tatsächlichen Anwendung viele fachliche und juristische Probleme verursachen. Dies ist kein brauchbares Instrument zur Lenkung des Windkraftausbaus - es wäre nur eine unsachliche Hürde für den Ausbau erneuerbarer Energie", so Mag. Stefan Moidl.

Windräder kann man nicht verstecken

Windräder sind große Bauwerke und von da her auch weithin sichtbar. Versteckt werden können sie nicht. "Warum sollte man Windräder auch verstecken?" fragt Moidl und ergänzt: "In vielen Teilen Europas und auch Österreichs erzeugen Windräder sauberen und umweltfreundlichen Strom und sind bereits zum Symbol für eine nachhaltige Stromversorgung geworden." Daher lehnt die IG Windkraft diese Verordnung grundlegend ab.
In Kärnten erfährt die Windenergie eine hohe Zustimmung, obwohl erst eine Windkraftanlage in Betrieb ist sprechen sich in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Karmasin 78 % der Kärntner für den Bau von Windkraftwerken aus; lediglich drei Prozent sind explizit gegen die Windenergie. Damit liegt Kärnten genau im Durchschnitt der österreichischen Bevölkerung. Bundesländer mit starkem Windkraftausbau weisen tendenziell eine noch höhere Zustimmung auf. "83% der Bevölkerung, die in unmittelbarer Nähe von Windrädern lebt, fühlt sich in ihrer Lebensqualität überhaupt nicht beeinflusst, und ganze 28% sehen diese bei weiterem Ausbau der Windkraft steigen", streicht Moidl die Ergebnisse der Umfrage des Meinungsforschungs-institutes Karmasin hervor.

Windräder können den Tourismus beflügeln

Erst kürzlich wurde wieder eine Umfrage aus Norddeutschland veröffentlicht aus der hervorgeht, dass Windkraftwerke den Tourismus nicht beeinträchtigen. 85% der befragten UrlauberInnen auf der norddeutschen Insel Pellworm gaben an, dass die sichtbaren Windräder nicht stören. "Diese Umfrage bestätigt einmal mehr die Erfahrungen in Österreich" ergänzt Moidl und bekräftigt: "Wer die Windenergie ausbauen will, kann diese Verordnung nur ablehnen!"

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