Liesing - BV-Bischof: "Wirtschaft fördern, Arbeitsplätze sichern!"

23. Bezirk ist "ein guter Platz zum Leben und Arbeiten"

Wien (OTS/SPW-K) - Gerald Bischof wurde gestern vom Bezirksparlament zum neuen Bezirksvorsteher Liesings gewählt und möchte mit seinen Arbeitsschwerpunkten Liesing als einen "guten Platz zum Leben und Arbeiten" erhalten und weiter stärken. Die Wirtschaft im Bezirk zu fördern stehe ganz oben auf der Prioritätenliste des neuen SP-Bezirksvorstehers: "Ich will Bewährtes verstärken und weiterentwickeln und Neues fördern und unterstützen. Liesing zählt mit 57.000 Jobs zu den vier Wiener Bezirken mit den meisten Arbeitsplätzen. In den vergangenen Jahren hat sich die Wirtschaft in Liesing sehr gut entwickelt", berichtet Bischof und verweist auf einige Erfolgsstories aus dem Bezirk: "Familienbetriebe wie Mann, Radatz oder Heindl haben sich zu bekannten Größen weiterentwickelt."

Sozialpartnerschaft weiter stärken

"Der Strukturwandel ist deutlich spürbar, internationale Firmen wie Unilever oder Inzersdorfer verlagern ihre Arbeitsplätze teilweise ins Ausland, andere Betriebe expandieren und brauchen mehr Platz für ihre Produktion. Da müssen wir voraus denken. Neues kommt nicht von selber!", so der SP-Bezirksvorsteher. In der Infrastruktur und generell bei den Rahmenbedingungen für Betriebserhaltung oder -ansiedlung sei der Bezirk gefordert. Speziell die vielfältigen Klein- und Mittelbetriebe des 23. Bezirkes stellen für Gerald Bischof unverzichtbare Partner bei der Sicherung der Arbeitsplätze dar. "Bei der Zusammenarbeit setze ich auch auf Bezirksebene stark auf das bewährte Modell der Sozialpartnerschaft. Vieles geht einfach besser und leichter, wenn es gelingt, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer an einem Strang ziehen, wenn es um den Wirtschaftsstandort Liesing geht", betont Bischof und ergänzt "viele Betriebe schätzen Liesing auch wegen seiner ausgezeichneten Anbindung an Hochleistungsstraßen für den Berufs- und Lieferverkehr."

Mobilität ist Lebensqualität

In Sachen Verkehrspolitik lehnt Gerald Bischof Extrempositionen ab. "Mobilität ist ein Grundbedürfnis unseres Lebens und gleichzeitig auch Grundvoraussetzung für unseren Lebensstandard", betont der Liesinger Bezirksvorsteher. Der Weg zur Arbeit oder Schule, viele Kultur-, Freizeit- und Sportaktivitäten, das Einkaufen - um nur einige Beispiele zu nennen - setzen individuelle Mobilität voraus. Mobil zu sein, werde daher zu Recht mit Lebensqualität gleichgesetzt. "Vor allem wegen der großen flächenmäßigen Ausdehnung des Bezirkes, wird das Auto auch künftig eine wichtige und notwendige Rolle spielen", so Bischof. Stadtgerechte Mobilität zeichne sich für den SP-Bezirksvorsteher aber auch wesentlich durch einen guten Mix der Verkehrsformen aus. Und gerade daher zählt für den neuen Bezirkschef die intensive Kooperation mit Niederösterreich zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Südraum Wiens genauso zu einem wichtigen Anliegen, wie beispielsweise die Erweiterung des Radwegeangebotes.

Leistbaren Wohnraum schaffen

"Liesing ist Heimat von fast 94.000 Menschen und einer der beliebtesten Wohnbezirke Wiens, mit steigender Tendenz. In den nächsten zwanzig Jahren werden wir die 100.000-Einwohner-Grenze überschreiten", rechnet der Liesinger Bezirkschef vor. Ein wesentlicher Punkt stelle dabei für Bischof die Erhaltung der hohen Wohn- und Lebensqualität in Liesing dar. "Das ist nur durch einen feinfühligen und nachhaltigen Interessensausgleich zwischen der Immobilien- und Bauwirtschaft und den schon im Bezirk wohnenden AnrainerInnen möglich. Neuer, qualitativ hochwertiger und gleichzeitig auch leistbarer Wohnraum soll sich in die gewachsene Struktur des Bezirkes einfügen und kann ihn damit weiter bereichern ",so Bischof.

Kontakt mit BürgerInnen forcieren

Es seien oftmals auch die vermeintlich "kleinen Dinge" des Alltags, die Bezirks- und Kommunalpolitik vor Ort ausmachen: die Gestaltung und Sauberkeit von Grünanlagen, ein dichtes Angebot an gut ausgestatteten Kinderspielplätzen, eine Straßenbeleuchtung, die auch in den Abendstunden ein sicheres Gefühl gewährleistet, oder auch nur der "klappernde Kanaldeckel", der manchmal die Nacht zum Tag macht:
"In kaum einem anderen Bereich der Politik ist der Kontakt zwischen BürgerInnen und politischen AkteurInnen so unmittelbar wie auf Bezirksebene. Das gilt auch für die Möglichkeit zur direkten Mitgestaltung", weiß Gerald Bischof und freut sich auf die Ideen und Anregungen der Liesingerinnen und Liesinger unter:
gerald.bischof@wien.gv.at

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