JW-Roth zu ÖGB-Aktionstag: Sozialstaat ist dringend reformbedürftig

Junge Wirtschaft plädiert für echte Gleichstellung von Selbstständigen und Unselbstständigen - zum Beispiel beim Krankengeld

Wien (OTS/PWK636) - Den heutigen ÖGB-Aktionstag nimmt Markus Roth, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), zum Anlass, um echte Gleichstellung von Selbstständigen und Unselbstständigen zu fordern. "Noch immer werden Selbstständige, etwa beim Krankengeld, gegenüber Unselbstständigen benachteiligt. Diese Differenzen müssen behoben werden. Der Gesundheitsminister hat für Juni bereits einen Vorschlag angekündigt - bis heute fehlt die Umsetzung", kritisiert Roth, der für das gesamte System und die beschriebene Situation die notwendigen Reformanstrengungen seitens der politischen Entscheidungsträger vermisst.

"Wir leisten uns ein System, das gerade im Bereich Pensionen ein allen bekanntes Ablaufdatum hat. Es ist unverständlich, warum nicht endlich die unzählig vorhandenen und oft geforderten Reformmaßnahmen eingeleitet werden. Ohne Reformen gibt es in Zukunft vermutlich nicht mehr so viele Sozialleistungen", erklärt Roth. Aus Sicht der Jungen Wirtschaft ist die Einführung einer Vermögenssteuer ungeeignet, um die sozialen Töpfe weiter zu füllen. Nur durch echte Reformen und kluge Zukunftspläne könne das System langfristig und auch für nachfolgende Generationen auf stabile Beine gestellt werden. "Sollte sich nach den Reformen heraus stellen, dass es nicht reicht, muss man weitere Optionen in Betracht ziehen. Zuerst darf man sich aber nicht vor den eigenen Hausaufgaben drücken und nur auf den Besitz des Nachbarn schielen", so Roth weiter.

Schulden runter, Zukunft rauf
Die Junge Wirtschaft macht als einzige Jugendorganisation ohne parteipolitische Scheuklappen auf die Anliegen der zukünftigen Generationen aufmerksam und kämpft für die Anliegen der Jungen. Unter dem Motto "Schulden runter - Zukunft rauf" touren die Funktionäre durch ganz Österreich, um prominente Unterstützer von ihren Anliegen zu überzeugen und die mehr als 37.000 Mitglieder der JW zu informieren.

"Uns geht es darum, abseits der parteipolitischen Grabenkämpfe und abseits der Sicherung von Pfründen für die jungen Menschen in diesem Land etwas zu erreichen. Unverständlich ist, warum einige Vertreter der parteinahen Jugendorganisationen lieber die Meinung ihrer älteren Parteifunktionäre vertreten, anstatt an die Zukunft ihrer Mitglieder zu denken. Das ist so, als ob ich jemanden zum Blut spenden schicke und ihm mehr abnehmen lasse, als er selbst zum Überleben braucht", zeigt sich Roth verwundert.

Das 1. JW-Kampagnen-Kurzvideo zum Thema Schulden ist abrufbar unter www.youtube.com/watch?v=dR0u24JqV8s&feature=plcp, die Galerie der Unterstützer ist unter www.flickr.com/photos/jungewirtschaft abrufbar. (SR)

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