Neugebauer: Sicherheit des Landes für populistische Brüskierung völlig ungeeignet

In der Wehrpflicht-Debatte ist mehr Sachdebatte dringend erforderlich

Wien (OTS) - Die Sicherheit unseres Landes, "im Hinblick auf die Landesverteidigung, die soziale Versorgung sowie die Möglichkeit, der Bevölkerung im Katastrophenfall wirksam Hilfe leisten zu können, ist jedenfalls zu wichtig, um sie als sinnlos abzutun - und damit viele tausende Österreicher, die derzeit ihren Grundwehrdienst leisten oder das bereits getan haben, zu brüskieren", sagte heute, Mittwoch, der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Zweiter Nationalratspräsident Fritz Neugebauer, der Verteidigungsminister Norbert Darabos dringend dazu aufrief, "zu einer Rhetorik zurückzukehren, die eines Ministers würdig ist".

Sachargumente müssen im Vordergrund einer Debatte stehen, "die sich in erster Linie um die Sicherheit unseres Landes sowie die jungen Menschen drehen soll", forderte Neugebauer. "Es als 'mega-sinnlos' zu bezeichnen, wenn junge Menschen Solidarität für unsere Gesellschaft, für unser Land unter Beweis stellen, ist jedenfalls völlig unangebracht", verwies der GÖD-Vorsitzende auf die vielfältigen Aufgaben, die Kaderpersonal, Milizsoldaten, Grundwehrdiener und Zivildiener auf unterschiedlichen Ebenen erbringen und sich in den Dienst an der Gemeinschaft stellen.

"Diese jungen Menschen stehen ein für die Sicherheit unseres Staates, für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Dafür verdienen sie unseren Dank und die größte Anerkennung für ihre Leistungen, und keine Herabwürdigung und Demotivation", so der GÖD-Vorsitzende.

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