Schultes: E10-Stopp ist kein Sieg für die Umwelt

Greenpeace hat zu spät erkannt, dass E10 wichtige Klimaschutzmaßnahme ist – EU-Klimaziele ohne E10 kaum erreichbar

Wien, 18. September 2012 (ÖVP-PK) "Das Aussetzen der Einführung des Biosprits E10 ist weder ein Sieg für die Umwelt, noch ein Sieg für die Hungernden. Auch Greenpeace sieht jetzt, dass hier ein wichtiges Thema für den Umweltschutz verloren gegangen ist", so ÖVP-Umweltsprecher Hermann Schultes zum plötzlichen Vorstoß der Umweltorganisation Greenpeace, eine flexible Beimischung von Bioethanol einzuführen. Greenpeace fordert, in guten Erntejahren Treibstoff mehr Bioethanol beizumischen, fallen die Ernten hingegen schlecht aus, die Beimischung komplett zu stoppen. "Verkehr ist einer der Hauptverursacher der Treibhausgase weltweit, aber auch in Österreich. Noch dazu ist der Verkehr verantwortlich für ein Drittel des Gesamtenergieverbrauches. Hier besteht dringendster Handlungsbedarf", betont Schultes. Im Zuge der Verabschiedung des
EU Klima und Energiepakets Ende 2008 haben sich alle Mitgliedsstaaten der EU einstimmig für die Ziele im Bereich der erneuerbaren Energie und des Klimaschutzes ausgesprochen. "Verzichten wir auf die Einführung von E10, müssen die Klimaziele anders erreicht werden, etwa durch eine Reduktion des Individualverkehrs um zehn Prozent. Das wird sich jedoch kaum umsetzen lassen", so Schultes abschließend. ****

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