Tragödie in Pakistan: Fair-Trade Label Göttin des Glücks ruft Modebranche auf, endlich umzudenken

Wien (OTS) - "Aufgrund von Profitgier und Schnäppchenpreisen sind in Karachi hunderte Menschen qualvoll gestorben, das ist sicher nicht im Sinne der KonsumentInnen" empört sich Lisa Muhr vom ökofairen Modelabel Göttin des Glücks. Das Unternehmen Ali Enterprises in Karachi, bei dessen Brand letzte Woche fast 300 Menschen starben, hat -lt. akutellsten Medienberichten- Jeans für den Billig-Einzelhändler KIK produziert. Ungefähr 650 Beschäftigte arbeiteten in der Fabrik, als letzten Dienstag das Feuer ausbrach. Verschlossene Notausgänge, vergitterte Fenster und versperrte Treppenhäuser führten dazu, dass fast die Hälfte der ArbeiterInnen starb. Inzwischen wurden die Eigentümer der Fabrik des Mordes angeklagt.

Faire Mode ist möglich!

"Die Göttin des Glücks ist mit ökofairer Mode nun schon seit sechs Jahren erfolgreich, wobei wir bewusst auf Dumpingpreise und große Gewinnspannen verzichten, auf die die großen Kleiderketten abzielen", erklärt Lisa Muhr. "Unser Modell zeigt, dass es möglich ist, leistbare Mode zu menschenwürdigen Arbeitsbedingungen zu produzieren. Der tragische Unfall in Karachi bestätigt: es gibt keine billige Mode. Irgendwer muss stets den Preis bezahlen." Einmal mehr ruft die Göttin KonsumentInnen und Modebranche dazu auf, die Produktionsbedingungen billiger Mode zu hinterfragen und schnellstmöglich zu ändern.

www.goettindesgluecks.at

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