FPÖ-Neubauer: "Dr. Khol, warum fallen Sie denjenigen, die Sie vertreten sollten, eigentlich permanent in den Rücken?"

Wien (OTS) - In der heutigen Pressekonferenz des österreichischen Seniorenrates stellten die beiden Präsidenten Dr. Khol und Karl Blecha ihre Positionen zu Pensionsanpassung, Invaliditätspension und Gesundheitsreform vor. Besonders bemerkenswert bei dieser Präsentation war die volle Zustimmung der Pensionsvertreter zu einem Pensionsanpassungsfaktor, welcher 1 Prozent unter der Teuerungsrate liegt. So soll auf der Basis der durchschnittlich errechneten Inflation von 2,8 Prozent den Pensionisten eine Anpassung von 1,8 Prozent zugestanden werden, während Fachleute heute bereits von einer tatsächlichen Durchschnitts-Inflation von über 4,0 Prozent sprechen.

"Die Pensionisten zahlen die Versäumnisse der Bundesregierung und dies trotz anders lautender Versprechen durch Herrn Dr. Andreas Khol", stellte der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer dazu heute fest. Noch im August 2012 hatte Khol zur Pensionsanpassung 2013 gemeint, dass er "mehr herausholen wolle, als mit der Regierung im Sparpaket vereinbart wurde!" "Pensionisten bis 1.000,- Euro sollten die volle Teuerung von 2,8 - 2,9 Prozent abgegolten bekommen", sagte Neubauer. Sogar Pensionisten, die eine Pension bis 3.500,- Euro erhalten, sollten nach Khols Vorstellung immerhin noch 1,9 Prozent Pensionserhöhung erhalten.

"Davon haben sich Dr. Khol, aber auch Karl Blecha heute verabschiedet. Sie fallen damit 2,5 Millionen Pensionisten nicht zum ersten Mal in den Rücken, sie mögen die Konsequenzen ziehen und zurücktreten. Ein Sozialpartner handelt anders. Dr. Andreas Khol betätigt sich dabei ja bereits als mehrfacher Wiederholungstäter. Hat er doch Betroffenen der mittlerweile als diskriminierend erkannten Pensionsanpassung 2008 von einer Klage abgeraten. "Diese Menschen, die sich damals vertrauensvoll, Hilfe suchend an ihren Seniorenvertreter gewandt haben, wurden falsch beraten und schauen nun durch die Finger. Damit hat sich Herr Dr. Khol eindeutig als Seniorenvertreter disqualifiziert und als Handlanger der Bundesregierung entlarvt", so Neubauer abschließend.

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