Schneeberger: Ein bezahlter "Freiwilligendienst" der SPÖ zerstört die Freiwilligentätigkeit in unserem Land

Schwerpunkte der VPNÖ-Klubklausur neben der aktuellen Wehrpflichtdiskussion: Wirtschaft, "tägliche Turnstunde" und Pendler

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Ein bezahlter 'Freiwilligendienst', wie ihn die SPÖ nun als Alternative zum Zivildienst vorschlägt, zerstört die Freiwilligentätigkeit in unserem Land. Denn die tausenden Floriani und Rettungsmitarbeiter fragen sich dann, weshalb Kollegen für die gleiche Tätigkeit Geld bekommen und sie nicht. Es kann nicht sein, dass ein bezahlter Freiwilligendienst die Alternative ist. Denn das ist das Ende des Ehrenamts. Daher treten wir für die Beibehaltung der Wehrpflicht und des Zivildiensts ein", erklärt VP-Klubobmann LAbg. Mag. Klaus Schneeberger anlässlich der VP-Klubklausur am Campus Krems. "Erinnern wir uns zehn Jahre zurück, als unser Land von dem verheerenden Jahrhunderthochwasser betroffen war. Ohne die tausenden Rekruten, die zusammen mit dem Kaderpersonal Tag und Nacht im Einsatz waren, wäre das Leid und die Zerstörung durch die Wassermassen noch größer gewesen. Ein Katastrophenschutz ohne Wehrpflicht ist nicht vorstellbar. Wir brauchen mehr Schutz und nicht weniger. Und wir brauchen Helfer, die rasch da sind und keine Truppen, die erst irgendwann von irgendwo anreisen müssen".

Zwt.: "Erschütternd, dass SP NÖ hier weder ein, noch aus weiß" Für den VP-Klubobmann steht daher fest, dass die Wehrpflicht und der Zivildienst im Sinne der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher erhalten bleiben müssen. "Die Bürgerinnen und Bürger erwarten sich von Spitzenrepräsentanten einer staatstragenden Partei, dass sie hier eine klare Position beziehen. Umso erschütternder ist es, dass die Leitner-SPÖ in dieser Frage weder ein, noch aus weiß", so der VP-Klubobmann.

Unterstützung für Ein-Personen-Unternehmen geplant Ein weiteres Thema der Klausur war eine weitergehende Unterstützung der niederösterreichischen Ein-Personen-Unternehmen. "Ein Großteil der NÖ Unternehmen sind EPUs. Und in den vergangenen Monaten haben sich immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer an uns gewandt, weil die Bedingungen nicht optimal sind. Daher wollen wir sie zweifach unterstützen: Einerseits auf Bundesebene, damit notwendige Weichenstellungen z.B. im Bereich der Sozialversicherung erfolgen. Andererseits durch ein Maßnahmenpaket, das vom niederösterreichischen RIZ entwickelt wird und in wenigen Wochen präsentiert werden soll", hält Schneeberger fest. Das Paket soll unter anderem Aktivitäten wie kostenlose Beratungen oder Seminare in diesem Bereich verstärken.

ÖVP Niederösterreich will mehr Bewegung für Schülerinnen und Schüler Verstärkt soll auch die Freude der Kinder an Bewegung werden. "Zwar ist Niederösterreich mit der Aktion 'tut gut' schon gut aufgestellt und es gibt viele Aktionen vor allem für Erwachsene. Aber um bereits im Kindesalter dieses Fit, diese Belastbarkeit und diese Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen, unterstützen wir die Initiative 'die tägliche Turnstunde' für mehr Bewegung von Schülerinnen und Schülern", informiert Klubobmann Schneeberger. Dort, wo das Land Verantwortung hat, wolle man entsprechende Schritte für mehr Bewegung für die Schülerinnen und Schüler setzen, in den Bundesschulen ist Ministerin Schmied gefordert, so Schneeberger weiter.

Pendler: Neuordnung der NÖ Pendlerhilfe & Gespräche mit Wien Bewegung wird es auch im Bereich der NÖ Pendlerhilfe geben. "Das Modell des 'Pendler-Euros' findet eine breite Front an Unterstützern. Doch auch Niederösterreich ist Musterschüler und macht die NÖ Pendlerhilfe attraktiver und gerechter. In wenigen Tagen wird das neue Modell vorstellt, das für eine kostengenauere Unterstützung der NÖ Pendlerinnen und Pendler sorgt", berichtet der VP-Klubobmann. Außerdem stehen Gespräche mit den Vertretern Wiens an, um Lösungen für jene Pendlerinnen und Pendler, die durch die Ausweitung des Parkpickerls betroffen sind, herbeizuführen. "Hier muss man schauen, welche länderübergreifenden Lösungen oder Modelle gemeinsam gefunden werden können. Denn es darf nicht sein, dass unsere Pendlerinnen und Pendler bestraft werden, wenn sie in Wien arbeiten, damit für höhere Kommunalabgaben und eine höhere Wertschöpfung in der Bundeshauptstadt sorgen und dann ein weiteres Mal zur Kassa gebeten werden", steht für Klubobmann Schneeberger fest.

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