Ridi Steibl befürwortet Pläne zur Ausweitung der Jahresnetzkarte

ÖVP-Familiensprecherin: Neue Jahresnetzkarte für Schüler der Ostregion entlastet unsere Familien finanziell

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das neue Öffi-Ticket ist nicht nur eine enorm große finanzielle Entlastung für unsere Familien und die Verwaltung, auch organisatorisch bringt die neue Jahresnetzkarte für alle Schüler und Lehrlinge aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland seit September große Vorteile, brauchen sie doch nicht mehr für Schulausflüge, Exkursionen oder den Besuch bei Freunden extra Fahrscheine zu kaufen. 270.000 verkaufte Tickets belegen den großen Erfolg; Familienminister Reinhold Mitterlehner hat damit einen wichtigen Schritt gesetzt. Das sagte heute, Dienstag, ÖVP-Familiensprecherin Abg. Ridi Steibl.

Alle Strecken des Verkehrsverbundes Ostregion sind damit zu jeder Zeit benützbar, führte Steibl aus. Die Finanzierung wird von dem im Familienministerium angesiedelten Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) unterstützt, der jährlich rund 400 Millionen Euro in die Schüler- und Lehrlingsfreifahrt investiert. Der Ministerrat hat heute dazu eine Novelle des Familienlastenausgleichsgesetzes beschlossen, auf deren Basis künftig alle Verkehrsverbünde eine günstige und auf allen Strecken nutzbare Jahresnetzkarte für Schüler und Lehrlinge anbieten können.

"Mit dem neuen Ticket reagiert die Politik auch auf die geänderten Familiensituationen. Kinder und Jugendliche haben oft nicht mehr nur einen Schulweg, sondern pendeln zwischen Vater, Mutter und Großeltern", erläuterte Steibl. Das neue Top-Jugend-Ticket berechtigt die Schüler und Lehrlinge der Ostregion - und somit 40 Prozent aller österreichischen Schüler und Lehrlinge - seit September für nur 60 Euro pro Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel ohne Aufzahlung für einzelne Strecken zu benützen. Auch an den Wochenenden und in den Ferien und unabhängig von der Länge des Weges zwischen Wohn- und Ausbildungsort sowie Häufigkeit der Fahrten. Das bisherige Jugend-Ticket mit dem Selbstbehalt von 19,60 Euro für ein Schuljahr, das aber nur für die Fahrt zwischen Wohnung und Schule oder Ausbildungsstelle verwendet werden kann, bleibt bestehen.

Das Modell soll möglichst bald auf ganz Österreich ausgeweitet werden, hofft die ÖVP-Familiensprecherin auf positive Gespräche des Ministers mit den Vertretern der anderen Bundesländer.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004