Mitterlehner: Florierende Wirtschaftsbeziehungen mit der Türkei ausbauen

Treffen mit türkischem Amtskollegen Çaglayan - Starkes Wachstum und Investitionsbedarf schaffen neue Chancen für Österreichs Wirtschaft - Handelsvolumen auf Rekordhöhe

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat am Dienstag den türkischen Wirtschaftsminister Zafer Çaglayan zu einem Arbeitsgespräch über die bilateralen Handelsbeziehungen getroffen. "Aufgrund der schwierigen Konjunkturlage im Euro-Raum ist die Türkei mehr denn je ein attraktiver Wirtschaftspartner und Investitionsstandort für österreichische Unternehmen. Im Vorjahr hatte das Land mit einer BIP-Steigerung von 8,5 Prozent nach China das weltweit zweithöchste Wirtschaftswachstum", betont Mitterlehner. "Unsere wirtschaftlichen Beziehungen sind derzeit ausgezeichnet. Durch unsere Internationalisierungsoffensive können wir die Chancen neuer Wachstumsmärkte außerhalb der EU optimal nützen", so Mitterlehner. Derzeit werde zudem ein neues Investitionsschutzabkommen mit der Türkei verhandelt, um die Rechtssicherheit für Investoren weiter zu verbessern.

Der Warenverkehr zwischen Österreich und der Türkei hat 2011 erstmals in beiden Richtungen die Schwelle von einer Milliarde Euro überschritten und erreichte insgesamt den Rekord von rund 2,3 Milliarden Euro. Dabei haben die heimischen Exporte mit einem Volumen von 1,248 Milliarden Euro (plus 17,6 Prozent) die Importe um rund 20 Prozent übertroffen. "Damit liegt die Türkei derzeit unter den 20 wichtigsten Handelspartnern Österreichs", so Mitterlehner. Noch positiver ist die Situation bei den Investitionen: Im Ranking der ausländischen Investoren liegt Österreich seit 2009 zum dritten Mal in Folge auf Platz eins. Im Vorjahr haben die Direktinvestitionen ein Volumen von 1,7 Milliarden Euro erreicht.

Rund 150 heimische Unternehmen sind derzeit in der Türkei vertreten -und das vor allem in den Branchen Energie, Finanzdienstleistungen, Papier- und Verpackungsindustrie, Bauindustrie, Stahlbereich und Holzverarbeitung. Neue Chancen für Österreichs Wirtschaft sieht Mitterlehner vor allem beim laufenden Infrastrukturausbau, bei der Nutzung neuer Energie- und Umwelttechnologien sowie im Wintersport-und Gesundheitstourismus. Denn die Türkei plant im Rahmen ihrer Tourismusstrategie 25 Wintersportzentren zu entwickeln bzw. auszubauen.

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