Wirtschaft für Integration: "MigrantInnen schaffen und sichern Arbeitsplätze"

Aktuelle Umfrage der WKO bestätigt umfassenden Handlungsbedarf

Wien (OTS) - "Die österreichische Wirtschaft braucht
Zuwanderung. MigrantInnen schaffen und sichern Arbeitsplätze, das ist ein Faktum", so die Obleute von Wirtschaft für Integration, Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi.

Die heute von der WKO präsentierte Umfrage "Fachkräftemangel aus dem Blickwinkel der österreichischen Arbeitgeberbetriebe", bestätigt neuerlich die Notwendigkeit von Zuwanderung und Integration für die Zukunft der österreichischen Wirtschaft.

"Umfassender Handlungsbedarf durch Studien bestätigt"

"Die Boston-Consulting Group, eine der weltweit größten Unternehmensberatungen, hat bereits zu Beginn des Jahres vor einem Fachkräftemangel in Österreich gewarnt und unserem Land empfohlen, sich als 'attraktives Einwanderungsland für qualifizierte Arbeitskräfte' zu positionieren", so Dr. Georg Kraft-Kinz und Mag. Ali Rahimi, Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration.

Die heute von der WKO präsentierten Überlegungen machen deutlich, wie umfassend der Handlungsbedarf für Österreich ist. Qualifizierte Migration ist die 4. Säule im Kampf gegen Fachkräftemangel. Sie steht in enger in Verbindung mit den weiteren Forderungen nach Durchlässigkeit im Bildungssystem - Aufwertung der dualen Ausbildung, Erhöhung des faktischen Pensionsantrittsalters und der Forderung nach der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen.

Österreichische Unternehmen schätzen MitarbeiterInnen mit Migrationsgeschichte

Nach er von der WKO heute präsentierten Umfrage halten drei von vier der befragten Betriebe Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für wichtig, in fast jedem dritten österreichischen Unternehmen (29 %) sind Personen mit Migrationshintergrund beschäftigt, Personen mit Migrationshintergrund sind vor allem in größeren Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeitern zu finden (61 %) und mehr als drei Viertel der Betriebe (77 %) geben an, dass Personen mit Migrationshintergrund wichtig in ihrem Betrieb sind. Geschätzt werden vor allem deren Engagement, Flexibilität und Sprachkenntnisse.

Die Ergebnisse der WKO Studie bezüglich der Erwartungen österreichischer Unternehmen welche Maßnahmen im Bereich Zuwanderung gesetzt werden müssen, bestätigen für den VWFI diesen umfassenden Handlungsbedarf:

Notwendig sind, die Positionierung Österreichs als attraktives Arbeitgeberland (59 %), der Aufbau einer Willkommenskultur in Österreich (45 %), die gezielte Bewerbung der Rot-Weiß-Rot-Karte im Ausland (40 %), die Unterstützung bei der Rekrutierung von Fachkräften im Ausland ( 40 %), die raschere Öffnung des Arbeitsmarkts für Bürger aus neuen EU-Staaten (35 %)

"Wirtschaft hat Notwendigkeit von Zuwanderung und Integration längst erkannt"

"Integration ist Top-Firmen in Österreich ein Anliegen. Sie haben die Notwendigkeit von Zuwanderung und Integration längst erkannt und zeigen das u.a. auch durch ihr Engagement im Verein Wirtschaft für Integration", so Kraft-Kinz und Rahimi weiter. Im Vorstand von Wirtschaft für Integration sind u.a. Unternehmen wie Billa, Merkur und die ganze Rewe-Gruppe, die Baufirma Porr, Raiffeisen, McDonalds und erfolgreiche österreichische mittelständische Unternehmen wie z.B. die Bäckerei Mann oder Hink Pasteten vertreten.

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