Ökostromtarife für Photovoltaik hart an der Grenze

Photovoltaic Austria sieht Verordnung mit gemischten Gefühlen

Wien (OTS) - Die Verabschiedung der Ökostromtarife wird vom Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) grundsätzlich positiv bewertet. Auch wenn die Festlegung der Tarife für 2013, eine Kürzung von bis zu 34 Prozent gegenüber den Tarifen des ersten Halbjahres 2012 bedeutet.

Hans Kronberger, Präsident des Bundesverbandes: "Die Tarife für Photovoltaikstrom sind durch die Absenkung hart an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Grundsätzlich muss davon ausgegangen werden, dass die Österreicher in erster Linie aus Gründen der Versorgungssicherheit und des ökologischen Grundgedankens in Photovoltaikanlagen investieren."

Der PVA teilt die Meinung des Wirtschaftsministers, dass das neue Ökostromgesetz, in Kombination mit der Verordnung, ein richtiger Schritt zur dezentralen Strombereitstellung ist. Dabei besteht aber Handlungsbedarf für einen fairen und nicht diskriminierenden Netzzugang für private Stromproduzenten. Hans Kronberger: "Ein Neuaufbau des zukünftigen Stromversorgungssystems und die Einbindung möglichst vieler BürgerInnen ist eine der größten Herausforderungen des Jahrhunderts. An vorderster Stelle müssen Versorgungsicherheit und Preisstabilität stehen." Neben den ökologischen Aspekten sind die Unabhängigkeit von unsicheren Lieferländern und der steigende Devisenabfluss zur Energiebereitstellung in die Gesamtbetrachtung mit einzubeziehen.

Natürlich muss sich die Verordnung in der praktischen Abwicklung erst beweisen, wobei der PVA an die Entscheidungsträger appelliert, ein Höchstmaß an Flexibilität zur Anwendung zu bringen.

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