WKÖ-Vize RfW-BO Amann zu SPÖ-Klubklausur: Klares Nein zur Erbschaftssteuer!

Statt sich in "Klassenkampf-Wahn" und "Unternehmer-Bashing" zu ergehen sollte die Regierungspartei SPÖ endlich ihren "Job" machen und mit Juniorpartner ÖVP Strukturreformen angehen!

Wien (OTS) - "Ausgabenbremse statt neuer Steuerturbo: Die SPÖ - und ihr Juniorpartner ÖVP - sollten endlich Strukturreformen angehen statt ständig neue Belastungen zu erfinden. Daher: ein klares Nein zur Erbschaftssteuer", betont heute WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann in Zusammenhang mit den diesbezüglichen Ankündigungen von SPÖ-Chef Kanzler Faymann bei der SPÖ-Klubklausur.

Mit einer Erbschaftssteuer würde wieder der Mittelstand, darunter zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen und Familienbetriebe, zum "steuerlichen Handkuss" kommen. "Bereits jetzt ist eine Betriebsübergabe eine enorme Herausforderung, an der viele Betriebe scheitern. Kämen Erbschaftssteuern hinzu, gingen nicht nur Unternehmen verloren, sondern mit ihnen tausende Arbeitsplätze - über 60 Prozent der Jobs in Österreich stellen die heimischen KMUs", so Amann.

Statt sich in "Klassenkampf-Wahn" und "Unternehmer-Bashing" zu ergehen, wäre die Regierungspartei SPÖ gut beraten, endlich ihren "Job" zu machen. "Die überfälligen Strukturreformen sind anzugehen:
Rund zehn Milliarden jährliches Einsparungspotential liegen in einer Struktur- und Verwaltungsreform, einer Gesundheits- und Pensionsreform sowie einer Reform des Förderwesens. Noch mehr neue Steuern zu erfinden, bestehende zu erhöhen bzw. alte, bereits gescheiterte Steuerprojekte wie die Erbschaftssteuer "hervorzukramen", wenn das alles ist, was Kanzler und Kanzlerpartei zu bieten haben, dann sind die Herrschaften schlicht "überbezahlt!"", so Amann.

Rückfragen & Kontakt:

RfW Österreich
Tel.: 01 / 408 25 20
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001