• 18.09.2012, 12:05:20
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LHStv. Scheuch fordert sofortige Schließung von Risiko-Atomkraftwerken

Krsko, Temelin und Mochovce dürfen nicht zum Sargnagel von Europa werden - Rasches Handeln ist Gebot der Stunde

Utl.: Krsko, Temelin und Mochovce dürfen nicht zum Sargnagel von
Europa werden - Rasches Handeln ist Gebot der Stunde=

Klagenfurt (OTS/LPD) - Angesichts des Zwischenfalls im Schrott-AKW
Temelin nahe der österreichischen Grenze, fordert LHStv. Kurt Scheuch
den sofortigen Ausbau-Stopp und die umgehende Schließung des
Atomkraftwerkes Temelin. "Ich bin entsetzt und überrascht, dass man
anscheinend aus den Katastrophen von Fukushima und Tschernobyl nichts
gelernt hat. Risiko-AKWs wie jene in Temelin, Mochovce und Krsko in
Slowenien, müssen im Interesse von ganz Europa sofort geschlossen
werden", unterstreicht Scheuch.

"Ich fordere die Bundesregierung und den zuständigen
Bundesminister Nikolaus Berlakovich auf, die notwendigen Schritte zu
setzten und im Interesse der österreichischen Bevölkerung zu handeln.
Die Atomkraft gehört aus Europa verbannt. Nach wie vor gibt es immer
wieder Zwischenfälle", betont der Landeshauptmannstellvertreter.

In Bezug auf das Atomkraftwerk Krsko in Slowenien hält Scheuch
fest: "Dass man Krsko mitten in einer Erdbebenzone gebaut hat, grenzt
nahezu an Wahnsinn. Kein Sicherheitsnetz wird Kärnten und Europa im
Falle einer Katastrophe helfen." Ganz Europa müsse endlich aus der
Atomkraft aussteigen. "Die Regierungen in Europa sind gefordert,
Anreize zum Ausstieg aus der Atomkraft zu liefen. Kärnten ist mit
zahlreichen Initiativen am besten Weg ein Vorzeigeland für
alternative Energie zu werden. Ein Umdenken ist das Gebot der
Stunde", so Scheuch.
(Schluss)

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