FPÖ-Mölzer: Deutsche sind Melkkühe Europas und werden immer EU-skeptischer

Deutsche haben es satt, Pleitestaaten durchzufüttern - Euro führt dazu, dass EU und Europa immer negativer gesehen werden

Wien (OTS) - Es sei kein Wunder, dass die Deutschen immer EU-skeptischer werden, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Wenn rund die Hälfte der Bevölkerung meint, dass es ihnen ohne die EU besser ginge, dann zeigt dieser Wert, wie frustriert die Bundesdeutschen mittlerweile geworden sind", betonte Mölzer.

Die Gründe für diese Entwicklung seien, so der freiheitliche EU-Mandatar, glasklar: "Die Deutschen haben es satt, die Melkkühe Europas zu sein. Sie haben es satt, Pleitestaaten wie Griechenland, die keine Haushaltsdisziplin haben, auf Dauer durchzufüttern. Sie machen sich berechtigte Sorgen um ihren Wohlstand und ihre Ersparnisse und sie glauben den Behauptungen der politischen Klasse, wonach die Bundesrepublik wie kein anderes EU-Land vom Euro profitiert hätte, kein einziges Wort mehr", erklärte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass der EU-Frust der Bundesdeutschen ein weiterer Beweis dafür sei, dass der Euro die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfülle. "Der Euro führt in Deutschland nicht zu einer stärkeren Identifikation mit Europa und der Europäischen Union, sondern dazu, dass diese beiden Begriffe zunehmend negativ besetzt werden. Wenn das EU-Establishment nicht endlich die richtigen Schlüsse aus der Euro-Krise zieht und Pleitestaaten aus der Währungsunion ausscheiden lässt, dann wird die Gemeinschaftswährung endgültig zum Spaltpilz für Europa werden", schloss Mölzer.

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