ARBÖ fordert Verschiebung von E10 bis mindestens 2017

ARBÖ begrüßt E10-Aus und fordert klare Worte - Dank für über 20.000 Protestunterschriften

Wien (OTS) - "Sich unter Berufung auf die EU ein Jahr Bedenkzeit herauszuschinden, reicht nicht. Solange wichtige Fragen nicht geklärt sind, kommt eine Einführung von E10 in Österreich nicht in Frage", so ARBÖ-Generalsekretärin Mag. Lydia Ninz. Sichergestellt werden muss zum Beispiel, ob mehr Agrosprit nicht zu mehr Hunger in der Welt führt, ob dadurch tatsächlich CO2 eingespart werden kann und ob die Fahrzeuge nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Nicht erst seit gestern, sondern schon im Oktober 2011 hat der ARBÖ aus triftigen Gründen die Kampagne "Tanke Mais um keinen Preis!" gestartet. Über 20.000 Menschen haben mit vollen Namen und Unterschrift in den Prüfzentren des ARBÖ oder Online unter www.arboe.at dagegen protestiert. "Wir bedanken uns aufrichtig bei allen Mitstreitern und freuen uns über den Erfolg", so Ninz.

Der ARBÖ wird sich weiterhin für vernünftige und effiziente Maßnahmen zur Verbesserung und zum Schutz der Umwelt stark machen, sich aber mit aller Kraft gegen ineffiziente Schritte wehren, die die Autofahrerinnen und Autofahrer mit zusätzlichen Kosten belasten, aber der Umwelt nichts bringen. Durch das sture Lobbying für E10 wird ja übersehen, welche gigantischen Verbesserungen die Fahrzeugindustrie in den letzten Jahren erzielt hat. Ein großer Plug-In-Hybrid mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3,7 Litern ist längst Realität. Kein Grund also in Österreich vorzeitig mit dem Verkauf von E10 zu starten, ist man beim ARBÖ überzeugt.

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