Bäuerliche Berufsausbildung: Gesetz in Begutachtung

Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf bis 10. Oktober 2012 möglich

Bregenz (OTS/VLK) - Die Vorarlberger Landesregierung hat den Entwurf eines geänderten Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetzes zur Begutachtung versandt. Noch bis Mittwoch, 10. Oktober 2012 liegt der Gesetzestext bei Gemeindeämtern, Bezirkshauptmannschaften sowie beim Amt der Landesregierung auf und kann im Internet auf www.vorarlberg.at abgerufen werden.

Der vorliegende Gesetzesentwurf enthält im Wesentlichen folgende Änderungen:
- Die kombinierte Ausbildung in einem Lehrberuf und in einem weiteren Ausbildungszweig wird ermöglicht.
- Regelungen über die Teilnahme von Lehrlingen an internationalen Ausbildungs-programmen werden geschaffen.
- Der erfolgreiche Besuch einer dreijährigen land- und forstwirtschaftlichen Fachschule ersetzt die Facharbeiterprüfung; eine zusätzliche, mindestens einjährige einschlägige praktische Tätigkeit ist künftig nicht mehr notwendig.
- Es sind Anpassungen der Integrativen Berufsausbildung an das Berufsausbildungsgesetz vorgesehen.
- Die Zulassung zur Meisterprüfung ist künftig bereits mit Vollendung des 20. Lebensjahres (bisher: 21. Lebensjahres) möglich.
- Es sind Änderungen bei den Regelungen über die Anerkennung von Lehrbetrieben vorgesehen; so wird z.B. die Ausbildung von Lehrlingen in sogen. Ausbildungsverbünden ermöglicht.
- Kriterien für die fachliche Eignung der Lehrberechtigten und Ausbilder werden bestimmt und
für Jugendliche in Ausbildungseinrichtungen wird ein Vertrauensrat als Interessenvertretung verankert.

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20137, Fax: 05574/511-920196
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

Hotline: 0664/625 56 68, 625 56 67

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0001