FPÖ-Obermayr: Kommission weigert sich bekanntzugeben, welche Hersteller gefährliche Chemikalien in Babyschnullern verwenden

Verbraucher müssen vor giftigen Chemikalien wie Bisphenol-A oder Triclosan geschützt werden

Wien (OTS) - "Es erzeugt keine gute Optik, wenn trotz Bisphenol-A-Verbots in Babyschnullern diese Chemikalie nach wie vor in Baby-Utensilien gefunden wird", so heute der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr. "Die Weigerung Brüssels, die Namen jener Erzeuger öffentlich zu machen, die gegen das Verbot verstoßen, ergänzt das Bild, in dem Verbraucher- und Kinderschutz offenbar eine sehr untergeordnete Rolle spielen."

"Dazu passt auch die aufkeimende Diskussion über Triclosan, den aktiven Wirkstoff in zahlreichen antibakteriologischen Produkten, bis hin zu Zahnpasta", führt Obermayr weiter aus. "In Kanada wird erwogen, diesen Stoff aus Waren zu verbannen, mit denen Verbraucher in Berührung kommen. Auch in Skandinavien ist man besorgt. Aus gutem Grund, soll Triclosan doch allerlei Gesundheitsgefährdungen begünstigen, Krebs auslösen, die Hautflora beschädigen und sich in der Muttermilch anreichern. Dazu ist es umweltschädlich und birgt die Gefahr von Resistenzen pathogener Keime gegen etwa im Krankenhausbetrieb dringend benötigte Desinfektionsmittel. Hier ist eine breit angelegte Erörterung auf EU-Ebene überfällig", so Franz Obermayr abschließend.

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