Bundesminister Töchterle eröffnete 1. Internationalen Sparkling Science-Kongress an der Universität Wien

Nachwuchsförderung als Investition in Zukunft der Jugendlichen - Mitarbeit an innovativen Forschungsprojekten ermöglicht Einblicke in die Welt der Wissenschaft und Forschung

Wien (OTS) - "Möchte Österreich seine Rolle als Innovationsort ausbauen, gilt es, bereits heute die richtigen Weichen dafür zu stellen. Dies sowohl in Form der Heranführung von Kindern an das Thema Wissenschaft als auch in der ständigen Optimierung und Weiterentwicklung des heimischen Bildungssystems", so Wissenschafts-und Forschungsminister Karlheinz Töchterle im Rahmen der Eröffnung des Internationalen Sparkling Science-Kongresses 2012 heute Vormittag an der Universität Wien. Die Nachwuchsförderung des Ministeriums ist "wesentliche Investition in die berufliche Zukunft junger Menschen und zugleich in den Standort Österreich", unterstreicht Töchterle.

Mit Sparkling Science wurde deshalb 2007 im BMWF ein international anerkanntes und europaweit einzigartiges Instrument geschaffen, das Wissenschaft und Forschung im Rahmen zahlreicher Projekte mit Schulen vernetzt und damit maßgeblich zur Bewusstseinsbildung und Erfahrung beiträgt. "Der diesjährige Kongress regt zum persönlichen Austausch sowie zur fachlich fundierten grenzüberschreitenden Auseinandersetzung mit dem Zukunftsthema Nachwuchsförderung an und ist Zeichen für diese lebendige und bereichernde Verbindung", betont der Wissenschaftsminister vor dem interessierten Publikum.

Insgesamt waren 350 Forscher/innen, Lehrpersonen und Jugendliche der Einladung des BMWF zum schon zur Tradition gewordenen jährlichen Erfahrungsaustausch gefolgt, darunter einige internationale Projektpartner/innen. Unter dem Motto "Sparkling Science. Junge Forschung. International" stand eine Podiumsdiskussion im großen Festsaal zum Thema "Internationalität in der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schule" in Zentrum des Plenums. Mit dem Minister diskutierten Nachhaltigkeitsforscherin Anja Christanell, Uta Fritsch, zuständig für EURAC Junior an der Europäischen Akademie Bozen, Historiker Dirk Rupnow, Polarforscherin Birgit Sattler und Roland Stelzer, der erst im Juli mit einem Weltrekordsversuch im Langstrecken-Robotersegeln die Fachwelt aufhorchen ließ.

Am Nachmittag tauschten sich Forscher/innen und Lehrpersonen in sechs parallel stattfindenden thematischen Workshops zu den wissenschaftlichen Ergebnissen der Projekte aus. Die mehr als 100 teilnehmenden Jugendlichen, allesamt Juniorforscher/innen aus Sparkling Science-Projekten, begaben sich währenddessen "auf die Spuren der Wissenschaft". Nach einer Führung durch die Universität und einem Quiz diskutierten sie in Kleingruppen ihre eigenen Sparkling Science-Effekte und die Erfahrungen, Erkenntnisse und Highlights in der Zusammenarbeit mit den Wissenschaftler/innen.

Seit 2007 arbeiteten und arbeiten im Rahmen von Sparkling Science bereits rund 45.000 Jugendliche Seite an Seite mit mehr als 1.000 Wissenschaftler/innen und unterstützt von 1.050 Lehrer/innen in den 209 geförderten Forschungsprojekten an aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen aus den unterschiedlichsten Themenfeldern. Insgesamt sind auch Forscher/innen aus 36 internationalen Einrichtungen und Lehrpersonen und Jugendliche aus 29 internationalen Partnerschulen in die Projekte involviert.

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Programmbüro Sparkling Science
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Tel.: +43 1 534 08 430
mailto: petra.siegele@oead.at

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Pressesprecher: Markus Gorfer
Tel.: +43 1 531 20 9027
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