Fürntrath-Moretti: Zukunft der Kinderbetreuung muss auf Wahlfreiheit und Flexibilität basieren

"Frau in der Wirtschaft"-Vorsitzende unterstützt Amon-Vorstoß - Hoher Bedarf an Nachmittagsbetreuung - Wahlfreiheit statt Verpflichtung für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Wien, 16. September 2012 (OTS/Text) - "Der Bedarf an ganztägigen Betreuungsangeboten für Schüler ist enorm", bestätigt Adelheid Fürntrath-Moretti, Vorsitzende von "Frau in der Wirtschaft im Wirtschaftsbund", und unterstützt den Vorstoß von ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon, die ganztägige Betreuung von Schülern auszubauen. "Wenn die Schulen verstärkt halbtägige und ganztägige Betreuung anbieten würden, wäre ein weiterer wichtiger Schritt hin zu besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geschafft", betont Fürntrath-Moretti, und stellt klar: "Niemand soll verpflichtet werden, sein Kind in eine Ganztagsschule zu geben, sondern jede Familie soll die Möglichkeit haben, das für sie individuell am besten geeignete Modell auswählen zu können. Die Zukunft der Betreuung von Schulkindern muss auf Wahlfreiheit und Flexibilität basieren, statt auf Verpflichtung und Zwang." ****

Der Ausbau einer flächendeckenden und flexiblen Kinderbetreuung sei das Gebot der Stunde. "Unternehmerinnen und Frauen in Top-Positionen haben keine 'nine-to-five'-Jobs und brauchen flexible Einrichtungen in ihrer Nähe. Anforderungen, die das derzeitige Kinderbetreuungsangebot ganz und gar nicht erfüllt. Wir sind gefordert, die Rahmenbedingungen der Betreuungsangebote an die Lebensrealitäten der Familien anzupassen", so Fürntrath-Moretti abschließend.

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