Straßenbenennungen in Wien: Kein Platz für Otto Habsburg

Benennung der "Otto Habsburg Brücke" von Rotgrün vorerst verhindert

Wien (OTS) - "Sie wollten einfach nicht. Man merkte ganz klar einen heute schon sehr anachronistisch anmutenden Anti- Habsburg-Reflex", kommentiert der Penzinger ÖVP-Bezirksrat Mag. Markus Kroiher die vorläufige Verhinderung der Benennung der Otto Habsburg Brücke durch die rotgrüne Koalition.

"Dabei waren die Argumente nahezu grotesk", führt Kroiher weiter aus:
Zum einen sei treffender Weise festgestellt worden, dass Otto Habsburg keine Frau war und eine Benennung daher nicht genderkonform sei. Des Weiteren sei Habsburg so bekannt, dass sich die Benennung einer Brücke nicht auszahlen würde.
"Und zu guter Letzt wurde tatsächlich behauptet, dass in Wien Verkehrsflächen nur nach dem Nachnamen der betreffenden Person benannt werden - und eine Habsburgergasse gäbe es bereits: Dieser Logik nach dürfte es in Wien auch keinen Bruno Kreisky Platz oder Viktor Adler Markt geben", so Kroiher.

Es gäbe in Wien eine Reihe an Verkehrsflächen, die nach historisch "jedenfalls fragwürdigen Persönlichkeiten" benannt seien, wenn man etwa an Julius Tandler oder Friedrich Adler denke, so Kroiher: "Und man findet in Wien auch gar nichts dabei, im Donaupark eine Statue für den Massenmörder Che Guevara aufzustellen."

Für den verdienten und international hochdekorierten Europäer Otto Habsburg finde sich in seiner Heimatstadt allerdings kein Platz: "Ein Mensch, der sich in dieser Weise um die friedliche Vereinigung Europas und den Kampf gegen den Nationalsozialismus verdient gemacht hat, verdient sich aber einen Platz. Dafür werden wir auch weiterhin kämpfen", so Kroiher abschließend.

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