Starker Auftritt des Wiener Bauernbunds

Erfolgsgeschichte wird auch mit dem 12. Erntedankfest fortgesetzt

Wien, 9. September 2012 (OTS) Bei prächtigem Wetter und unter dem Motto "Essen ist Heimat" hielten die Wiener Stadtlandwirte, gemeinsam mit der Österreichischen Jungbauernschaft und dem Bauernbund, auch heuer wieder eine imposante Leistungsschau zu
ehren der außerordentlichen Produktivität der Österreichischen Landwirte ab. Bei einem erneuten Besucherrekord konnten sich die Wiener Gärtner, Winzer und Ackerbauern erneut als Zugpferde der österreichischen Landwirtschaft präsentieren. ****

In Anbetracht der Besuchermassen und der Vielzahl an feilgebotenen Schmankerln am Heldenplatz meint der Wiener Bauernbundobmann Abg.z.NR Franz Windisch: "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen wir auf Regionalität und qualitativ hochwertige Produktion. Was schlussendlich auch der Konsument, der mit großer Begeisterung zu österreichischen und vor allem Wiener Produkten greift, goutiert."

Das Erntedankfest wurde über die Jahre zu einem Highlight im Kalender der Wiener Stadtbevölkerung und der vielen fleißigen Bauern. Auch in diesem Jahr folgten wieder Hunderttausende Bürger der Einladung des Bauernbundes, bestaunten die großartige Leistung der bäuerlichen Betriebe und gaben sich nach Lust und Laune dem Genuss heimischer Lebensmittel hin.

Nach der Segnung von Dompfarrer Tobi Faber, präsentierten die Wiener Betriebe voller Stolz die diesjährige Ernte auf über 30 prächtig geschmückten Erntewägen die dem traditionsreichen Fest seinen Höhepunkt verleihen.

Auch Bauernbunddirektor LAbg.-GR Norbert Walter freute sich über den erneuten Erfolg und gab bereits einen vielversprechenden Ausblick auf das nächste Jahr: "Wir Wiener Winzer blicken einer sehr vielversprechenden Weinernte entgegen und freuen uns schon darauf, auch im nächsten Jahr, wieder einen Wiener Wein von herrlicher Qualität präsentieren zu können."

LK-Direktor und Vorstandsvorsitzender der LGV-Frischgemüse Robert Fitzthum zeigte stolz darauf was Wiens Stadtlandwirtschaft tagtäglich leistet und gab einige Fakten zum Besten: "Allein in der Hauptsaison beliefern Wiens Gärtner 70% des Gemüsebedarfs dieser Millionenstadt, tagtäglich Ernten wir 180 Tonnen vorzüglichste Paradeiser, Gurken, Paprika usw.. Wobei wir hier von einer Jahresproduktion von 65.000 Tonnen, davon alleine 18.000 Tonnen Rispenparadeiser und dem ertragreichsten Gemüseanbaugebiet Österreichs reden." Davon lässt sich aber nur ein grobes Bild zeichnen, mit welchem Einsatz Wiens Bauern, Gärtner und Winzer Tag ein Tag aus für die Versorgung der Konsumenten ackern.

"Zwar mussten wir im Ackerbau heuer herbe Verluste wegstecken, aber trotz der unvorhersehbaren Wetterkapriolen konnte eine Getreideernte von sehr guter Qualität eingefahren werden, auch wenn viele Betriebe den Verlust eines großen Teils ihres Ertrages nur schwer wegstecken können" so Windisch über einen der wenigen Wermutstropfen im Lichte des glanzvollen Festes.

Einschnitte wie diese offenbaren wiederum die Notwendigkeit von Agrarzahlungen, um den heimischen Betrieben eine Produktion auf gleichbleibend hohem Niveau zu ermöglichen, denn billige Produkte werden auch billig produziert. Der Mehrwert der durch die
agrarische Wertschöpfung für uns alle –vom Landwirt über den Handel, bis zum Konsumenten– entsteht, darf nicht unterschätz werden, so der einhellige Tenor der Festredner, von Vizekanzler Spindelegger, über Landwirtschaftsminister Berlakovich, Bauernbundpräsident Auer und LPO Stadtrat Juraczka.

Der Wiener Bauernbundobmann und Kammerpräsident Abg.z.NR Franz Windisch, dankte allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz und vor allem den Wiener Betrieben, die tagtäglich für unser leibliches Wohl sorgen. Die Versorgung der Bürger der Bundeshauptstadt wird damit sichergestellt, sodass wir alle, in Dankbarkeit für die kostbare Ernte, auch einer gesicherten Zukunft entgegen blicken können.

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