LHStv. Scheuch begrüßt Aussage von Feuerwehrverbandspräsident Kern in Bezug auf Berufsheer

Allgemeine Wehrpflicht ist zu erhalten - Unterstützung von freiwilligen Organisationen anstatt Miliz-Heer

Klagenfurt (OTS) - Der Kärntner Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch begrüßt die Aussage des neuen Präsidenten des Bundesfeuerwehr-Verbandes, Albert Kern, welcher sich gegen die Pläne von Verteidigungsminister Norbert Darabos in Bezug auf ein Berufsheer ausspricht. Wenn es nach Darabos gehe, sollten Soldaten des Bundesheeres für zwei Wochen Katastropheneinsatz eine Prämie bekommen können. "Da in Österreich zur Zeit rund 90 Prozent der Katastropheneinsätze durch die Feuerwehr auf unentgeltlicher Basis erfolgen, würde es ein fatales Bild ergeben, wenn nun Bundesheer Soldaten eine Entschädigung für ihre Arbeit bekommen würden", zeigt der Feuerwehrreferent die Ungerechtigkeit auf.

Die österreichischen Einsatzkräfte, welche rund um die Uhr im Dienste des Landes stehen und dabei nicht selten auch ihre Gesundheit und ihr Leben riskieren, würden mit der Miliz-Idee von Darabos vor den Kopf gestoßen werden. "Ich verwehre mich klar gegen das zusammenkaufen von Miliz-Einsatzkräften und fordere Bundesminister Darabos auf, die Pläne rund um ein Berufsheer endgültig zu verwerfen. Statt ein teures Heer zusammen zu kaufen, wären diese Mittel viel besser im Ausbau und der Unterstützung der freiwilligen Organisationen untergebracht", so Scheuch. Der Vorstoß von Albert Kern sei ebenfalls mit allen Landesverbänden akkordiert.

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