FPÖ-Kickl: Darabos will Zwei-Klassengesellschaft von Freiwilligen

Milizprämie ist Schlag ins Gesicht für andere Freiwilligenorganisationen

Wien (OTS) - "Minister Darabos diskriminiert mit seinem Miliz-Prämienmodell den Großteil der Freiwillgenorganisationen in Österreich indem er eine Zwei-Klassengesellschaft von Freiwilligen etablieren möchte", kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Der Freiheitliche unterstützte mit seiner Kritik an Darabos die Aussagen von Spitzenrepräsentanten der Freiwilligen Feuerwehr zu dieser Thematik.

Die Prämie, mit deren Hilfe Darabos sein Milizmodell erkaufen möchte, sei generell ein Schlag ins Gesicht aller anderen Freiwilligenorganisationen, so Kickl weiter. Die Frauen und Männer der Wasserrettung, der Feuerwehren oder der Bergrettung, um nur einige zu nennen, würden Freizeit und Urlaube für Aus- und Weiterbildung nützen, dafür nicht selten finanzielle Opfer in Kauf nehmen, stünden de facto rund um die Uhr in Einsatzbereitschaft und seien oftmals in der Situation, bei Einsätzen ihr Leben riskieren zu müssen. "Nach Darabos sollen sie alle zum Nulltarif arbeiten, während der Herr Minister sich um 5000 Euro pro Mann und Jahr eine Miliztruppe zusammenkauft. Wenn das die sozialistische Interpretation von Gerechtigkeit ist, dann gute Nacht", so Kickl, der dem Duo Darabos und Hundstorfer vorwarf, sich zur Durchsetzung eines ideologischen Projekts zum Totengräber der Zivilgesellschaft in Österreich zu machen.

Für die FPÖ sei klar: Der Darabos-Plan für die Abschaffung der Wehrpflicht sei ein gemeingefährlicher Murks, gespickt mit Ungereimtheiten. "Für Österreich ist eine Wehrpflicht auf Höhe der Zeit in einer Kombination mit dem Zivildienst die beste Lösung für die Herausforderungen der Zukunft. Statt sich Milizionäre zusammen zu kaufen und damit Ungerechtigkeiten herzustellen ist es viel zielführender, mit diesen Mitteln die Arbeit der bestehenden freiwilligen Hilfsorganisationen zu verbessern", so Kickl abschließend.

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