ÖGB-Ruprecht: Nachholbedarf bei der Frauengleichstellung

Gebetsmühlenartiges Wiederholen bringt den Frauen nichts

Wien (OTS/ÖGB) - "Die Angleichung des Pensionsantrittsalters ab dem Jahr 2024 ist längst auf Schiene. Dagegen gibt es bei der Gleichstellung zwischen Mann und Frau noch immer einen gewaltigen Nachholbedarf", entgegnet die Vorsitzende der ÖGB-Frauen, Brigitte Ruprecht, dem Generalsekretär des ÖAAB, August Wöginger. Ruprecht weiter: "Auffallend ist, dass Wöginger gleich zu Beginn seines neuen Amtes alte Hüte gebetsmühlenartig wiederholt."++++

"Es gilt, die zahlreichen Benachteiligungen für Frauen schon während des Erwerbslebens auszugleichen und sie nicht durch eine vorgezogene Angleichung des Antrittsalters noch zu verstärken", bekräftigt Ruprecht und rät Wöginger, sich verstärkt um die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern zu kümmern. Ruprecht: "Alleine die Verringerung der ungerechtfertigten Einkommensunterschiede zwischen Männer und Frauen würde die Situation der Frauen schon verbessern. Herr Wöginger könnte dabei durchaus mitwirken."

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