GPF: Keine weiteren Geschenke für Milliardäre!

Gegen Ausverkauf der wichtigen Kern-Infrastrukturen des Staates

Wien (OTS/ÖGB) - "Dass der Vizekanzler die ÖBB verschenken will, ist offenbar kein schlechter Scherz, sondern zeigt die konzeptlose Orientierungslosigkeit der ÖVP-Wirtschaftspolitik, stellte Helmut Köstinger, Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) fest.++++

Damit sei zu befürchten, dass auch andere wirtschaftsrelevante Infrastrukturbetriebe wie Post AG und A1 Telekom Austria AG, die ohne staatliche Zuschüsse flächendeckende Versorgungsaufgaben für Österreich durchführen, unter Druck kommen.

"Wir sind solidarisch mit den ÖBB-Beschäftigten. Für uns gilt nach wie vor ,Ausverkauf - Nicht mit uns! . Wir würden uns mit allen gewerkschaftlichen Mitteln wehren, die uns zur Verfügung stehen ", sagte Helmut Köstinger.

Das in der schwarzblauen Schüssel-Regierung durchgezogene Verschleuderungskonzept hat dem Staat geschadet. Alleine die letzten Teilprivatisierungen von OMV, Post und A1 Telekom haben der Staatskassa ein fettes Minus gebracht.

"Dass Herr Stronach ein solches Geschenk mit Freuden annehmen würde und dazu auch entsprechende Förderungen aus dem Steuertopf gerne kassiert, zeigt das Beispiel der Firma Magna. Der Staat darf nicht zum Bankomat für Milliardäre werden", sagte Helmut Köstinger.

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Thomas Linzbauer
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