FP-Raich: Attraktivierung der Öffis durch Rot-Grün völlig daneben

Im 43er werden die Sitze ausgebaut

Wien (OTS/fpd) - Im Zuge der Diskussionen rund um das Parkpickerl kündigte Bürgermeister Häupl immer wieder die Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs an. "Nun folgen offensichtlich Taten: Ganze Sitzplatzreihen werden im 43er ausgebaut", kritisiert die Hernalser FP-Klubobfrau Ulrike Raich die "kreative Lösung", um der großen Nachfrage an der Straßenbahnlinie zu begegnen.

Nach dem "Anschlag" auf die Linie 44, die auf Grund der Schaffung von rot-grünen "Verweil- und Aufenthaltszonen" in Zukunft für die gleiche Strecke länger brauchen wird, ist nun offenbar die Linie 43 dran:
Wider jede verkehrspolitische Vernunft wird der Öffentliche Verkehr zu Lasten der ihn finanzierenden Bürgerinnen und Bürger unattraktiv gemacht, indem Sitze, die die Fahrt mit der Straßenbahn bequem und sicher machen, ausgebaut werden, sagt Raich.

Dazu kommt, dass insbesondere bewegungseingeschränkte Menschen ausreichender Sitzgelegenheiten in den Öffentlichen Verkehrsmitteln bedürfen. Gerade für die Personengruppe sind diese jedoch schon jetzt besonders in der Linie 43 Mangelware. Oft müssen ältere und gebrechliche Menschen in der Straßenbahn stehen, nicht weil ihnen kein Platz angeboten wird, sondern weil alle Sitzplätze von ebenfalls bewegungseingeschränkten Fahrgästen bereits besetzt sind. Und nun will man diese wenigen Plätze auch noch reduzieren, übt Raich Kritik und bezeichnet dies als Anschlag auf die Mobilität von bewegungseingeschränkten Mitbürgern.

"Im 21. Jahrhundert hätte ich mir erwartet, dass über Intervallverdichtungen, Ausbau der Straßenbahngarnituren, Verbesserung der Streckenführung und andere technische Möglichkeiten nachgedacht wird. Aber Rot-Grün wählt eine russische Lösung", schließt Raich. (Schluss) hn

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