VP-Obernosterer: Falscher Zeitpunkt für Kelag-Verkauf

ÖVP gegen Kelag-Verkauf. Wert des Unternehmens laut Experten im Steigen. Initiative in der nächsten Landtagssitzung kommende Woche.

Klagenfurt (OTS) - "Die Landesanteile an der Kelag sind das letzte Familiensilber Kärntens. Die Anteile jetzt zu verkaufen, ist wirtschaftspolitisch bedenklich und unklug und was mit Einmaleinnahmen im Budget passiert ist, zeigen uns die letzten Jahre", sagt heute der gf. Parteiobmann der ÖVP Kärnten, Gabriel Obernosterer. Daher werde die ÖVP in der nächsten Landtagsitzung kommenden Dienstag Maßnahmen ergreifen, um den Verkauf stoppen zu können.

"Niemand verkauft ein erfolgreiches und wachsendes Unternehmen während einer Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Kelag hat enormes Potenzial und Experten erwarten eine wesentliche Wertsteigerung in den nächsten Jahren", begründet Obernosterer sein Vorgehen. Eines der erfolgreichsten Unternehmen Kärntens solle laut Obernosterer nicht einfach über den Ladentisch gehen, um Budgetlöcher stopfen zu können. Denn fast 2 Mrd. Euro seien in den letzten 10 Jahren im Landesbudget versickert und trotzdem habe Kärnten einen Schuldenstand von 2,6 Mrd. Euro.

Außerdem sei es grob fahrlässig, eine Entscheidung wie diese am Landtag und an der Landesregierung vorbeizuführen. "Dobernig fordert extra Gutachten an, die besagen sollen, dass weder Regierung noch Landtag mit dem Verkauf von Heimateigentum befasst werden sollen. Diese Vorgangsweise alleine ist zu hinterfragen", so Obernosterer. Denn laut Verfassung habe der Landtag eingebunden zu werden, wenn Landeseigentum verkauft werde. "Was bezweckt die Dörfler-Scheuch-FPK mit der Ausschaltung der wichtigsten Gremien im Land", will Obernosterer wissen. (Schluss)

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