VP-Ulm: Antisemitismus ist in keiner Form zu tolerieren!

Wien (OTS) - "In jüngster Zeit sind gleich zwei Fälle von Antisemitismus öffentlich bekannt geworden - das eine ist die Karikatur auf der Facebookseite von FPÖ-Obmann Strache, der andere die Beleidung eines Rabbiners durch Fußballfans auf offener Straße. Beide Fälle sind aufs Schärfste zu verurteilen", betont der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm, in der heutigen Aktuellen Stunde des Wiener Gemeinderats.

Antisemitismus sei besonders verwerflich, wenn er von politischer Seite komme. Die wenig glaubhafte Erklärung des FP-Chefs, keinen Antisemitismus in der Karikatur erkennen zu können, lasse er nicht gelten. "Wenn dem so wäre, warum existieren dann zwei Versionen dieser Karikatur? Und warum hat der FPÖ-Chef dann nach dem -berechtigten - öffentlichen Aufschrei nicht sofort das Bild von seiner Seite entfernt und sich dafür entschuldigt?", fragt Ulm und verurteilt dieses Posting nochmals entschieden.

Auch zur Beleidung des Rabbiners fand er klare Worte: "Es ist völlig inakzeptabel, dass Juden mit einem unangenehmen Gefühl oder gar Angst auf der Straße unterwegs sein müssen. Und die Polizei darf bei derartigen strafbaren Handlungen keinesfalls wegsehen oder sie als Kavaliersdelikt abtun", betont Ulm. Er gehe davon aus, dass der Polizeipräsident alles unternehmen werde, um den Sachverhalt aufzuklären und die erforderlichen Schritte setzen werde. "Egal, ob Antisemitismus von der Straße, von Polizisten oder von Politikern kommt - man darf ihn in keiner Form tolerieren und sich auch nicht mit ihm abfinden", betont Ulm abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T: (+43-1) 4000/81 913, F:(+43-1)4000/99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002