FPÖ-Gradauer: Banken, die Hilfsgelder vom Steuerzahler erhalten sollen Bezüge des Vorstands begrenzen

RZB Vorstand kassiert 11,2 Mio. Euro jährlich

Wien (OTS) - Mehr als fünf Milliarden Euro haben die notverstaatlichten Banken in Österreich bereits an Hilfe bekommen. Der Gesamtbetrag der effektiven Maßnahmen zur österreichischen Bankenrettung beträgt 21,4 Mrd. Euro. Nach Berechnungen der Arbeiterkammer liegt der Verlust für den Staat Österreich aus den Bankenhilfspaketen derzeit bei 3,4 Mrd. Euro und kann noch höher ausfallen. "Solange die Banken das Geld vom Steuerzahler brauchen, ist nicht einzusehen, dass die Vorstandsmitglieder der Banken weiterhin Millionenbezüge und Bonuszahlungen kassieren", begründet der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer seinen Protest.

"Immerhin hat der Vorstand der Österreichischen Volkbanken AG 2011 fast 2,9 Mio. Euro inkl. Aufwendungen bezogen. Andreas Treichl, der Vorstand der Erste Bank hat im letzten Jahr 1,7 Mio. Euro verdient und der Vorstand der Raiffeisen Zentralbank (RZB) hat 2010 insgesamt 11,2 Mio. Euro bezogen", zeigt Gradauer auf. Das sei eine Unverschämtheit und müsse eingestellt werden, fordert die FPÖ. "Zumindest jene Banken, die vom Steuerzahler gestützt werden, müssen die Gehälter der Vorstände begrenzen", fordert Gradauer abschließend.

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