BZÖ-Bucher: Staatsfinanzierung mittels Notenpresse ist abzulehnen!

Europa der Inflationisten hat sich durchgesetzt

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher lehnt den Beschluss des EZB-Rates, den unbegrenzten Ankauf von Staatsanleihen der Krisenländer zu ermöglichen, strikt ab. "Eine "Staatsfinanzierung mittels Notenpresse" ist ein Sieg der europäischen Inflationisten und damit ein Angriff auf die Geldstabilität. Die Interventionen verteilen erhebliche Risiken zwischen den Steuerzahlern verschiedener Länder einfach um. Dazu sind - wenn überhaupt - aber nur die Parlamente und Regierungen legitimiert", sieht sich der BZÖ-Chef auf einer Linie mit dem deutschen Bundesbankchef Jens Weidemann. EZB-Präsident Draghi habe mit dieser Entscheidung die mittelfristige "Liraisierung des Euro" mit zu verantworten.

Der BZÖ-Obmann verlangt hier anlässlich des Besuchs der deutschen Kanzlerin Angela Merkel bei ihrem österreichischen Amtskollegen Werner Faymann, die Bildung einer "Task Force Kerneuro". "Die noch wirtschaftlichen starken Länder müssen eine gemeinsame Hartwährungszone mittels Parallelwährung vorbereiten. Der gestrige Beschluss der EZB zeigt, dass sich die Machtverhältnisse innerhalb der Eurozone hin zu den Schuldenländern verschoben haben und alle Dämme brechen. Hier jetzt nicht gemeinsam zu handeln, ist verantwortungslos und gefährdet die Zukunft Österreichs", so Bucher.

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