Klikovits: Verteidigungsminister blamiert sich ein weiteres Mal

Berechnungen von Darabos zeigen Überforderung und gefährden die Sicherheit der Menschen in diesem Land - Dreimal 60 sind 180, dreimal 600 sind 1800

Wien, 6. September 2012 (ÖVP-PK) "Der Verteidigungsminister blamiert sich ein weiteres Mal“, betont ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits zur heutigen Behauptung von Darabos, wonach die Zahlen
der Innenministerin nicht stimmen würden. "Seit der Verteidigungsminister vor knapp zwei Jahren eine brachiale Kehrtwendung vollzogen hat und sich gegen die Wehrpflicht ausspricht, werden falsche Zahlen und irreführende Informationen von ihm verwendet. Die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher ist aber schlicht zu kostbar, um Zahlenspiele zu veranstalten." ****

Fakt ist: Derzeit werden jährlich 1.800 Grundwehrdiener bei den Pionieren eingezogen. Diese würden bei Entfall der Wehrpflicht auf einmal wegfallen, übrig blieben nur mehr 180 Berufssoldaten. Das wäre ein schwerer Schlag für den Katastrophenschutz. Grund: Wir haben drei Pionierbataillone mit jeweils 600 Grundwehrdienern und jeweils 60 Berufssoldaten. Dreimal 60 sind 180, dreimal 600 sind 1800. Klikovits: "Es mag nicht überraschen, dass jemand, der mit den Grundrechenarten nicht vertraut ist, auch mit Grundwehrdienern nicht umgehen kann. Fakt ist aber: Gibt es keine Grundwehrdiener mehr, bleiben nur mehr 180 Berufssoldaten bei den Pionieren. Das müsste sogar Darabos verstehen." Der ÖVP-Wehrsprecher abschließend:
"Der Minister ist gut beraten, sich hinzusetzen und den Wahrheiten ins Auge zu sehen. Wenn er auf seinem Irreführungskurs bleibt, wird jegliche sachliche Debatte über die Zukunft des Bundesheeres pulverisiert."

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