ORF III mit Stefan Ruzowitzkys "Tempo", Karl Hohenlohe im Fälschermuseum und "Die Reise" in eine vermeintlich bessere Welt

Am 7. September im Kultur- und Informations-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Mit "Tempo" zeigt ORF III Kultur und Information am Freitag, dem 7. September 2012, das Kinodebüt des österreichischen Oscar-Preisträgers Stefan Ruzowitzky und damit die Geschichte eines jungen Fahrradkuriers, der auf die Probe gestellt wird. Karl Hohenlohe begibt sich für "Aus dem Rahmen" in die Welt der Kopien und Fälschungen und nimmt so manch versteckten Hinweis unter die Lupe, bevor Migranten aus aller Welt im Volkstheater von ihrer Flucht aus der Hölle erzählen.

Der österreichische Filmsommer: "Tempo" (20.15 Uhr)

Auf der Suche nach Spaß stolpert der 18-jährige Jojo von einem Abenteuer ins nächste. Er kurvt als Fahrradbote durch Wien und absolviert dabei so manch harte Prüfung. Als er beginnt, als Postillion d'Amour zu fungieren, freundet er sich mit dem Verfasser der vermeintlichen Liebesbriefe an. Anstelle von Liebe wird in den Kuverts jedoch Heroin transportiert. Jojos neuer Freund, zu dem er mit Bewunderung aufsieht, scheint der Dealer eines jungen Mädchens zu sein. Als die romantisch-blutrünstigen Tagträume des Kuriers immer mehr zur Realität werden, wird es für den Jugendlichen Zeit, erwachsen zu werden. Nach turbulenten Verwicklungen resümiert Jojo gelassen: Immerhin hat er sein erstes Geld verdient, seine erste Wohnung bezogen und seine Jungfräulichkeit verloren - auf welche Weise auch immer. ORF III zeigt Stefan Ruzowitzkys Kinodebüt "Tempo" mit Xaver Hutter, Simon Schwarz, Dani Levy, Nicolette Krebitz und Michou Friesz in den Hauptrollen.

Aus dem Rahmen: "Karl Hohenlohe im Fälschermuseum" (21.50 Uhr)

Ein Chagall, dessen Farbe noch nicht einmal getrocknet ist, ein nagelneuer Brueghel oder Klimts "Judith": Das Wiener Fälschermuseum bietet erstaunliche Kriminalgeschichten sowie bewundernswerte Kunsthandwerke. ORF-III-Museumskiebitz Karl Hohenlohe begibt sich mit der Sammlerin Diane Grobe in der Welt der Kopien und Fälschungen auf Spurensuche. Versteckte Hinweise stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie das berühmte gefälschte Hitlertagebuch. Woran erkennt man Kopien, welchen Wert haben Falsifikate und wie viel Künstler steckt in einem Kopisten? Experten stehen Rede und Antwort.

Theater und Fernsehlegenden: "Aus dem Volkstheater: Die Reise" (22.20 Uhr)

Migration ist das Thema der Stunde. Dass Flüchtlinge auf ihrer Odyssee in eine vermeintlich bessere Welt oft alle Grausamkeiten erleben, die man sich nur ausdenken kann, hat das Volkstheater dazu veranlasst, diesem vieldiskutierten Thema ein besonderes Projekt zu widmen: Menschen verschiedener Herkunft und unterschiedlichen Alters erzählen die Geschichte ihrer Reise, die Geschichte ihrer Flucht aus der Hölle. Oft landen die Betroffenen im Fegefeuer, denn auf dem Kontinent des Wohlstandes will man nicht mit ihnen teilen. Die Gestrandeten werden als Heuschreckenschwärme betrachtet, vor denen man sich schützen muss. Jacqueline Kornmüllers Projekt "Die Reise" soll gewohnte Sichtweisen in Frage stellen und neue Perspektiven eröffnen. Unter den Mitwirkenden ist auch Ute Bock, deren Flüchtlingsprojekt als erste und wichtigste Anlaufstelle vieler Asylwerber gilt.

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