Skandalöse gewerkschaftsinterne Vorgangsweise gegen FCG

Flugblatt mit ÖGB- und vida-Logo diffamiert FCG-Gewerkschafter und FCG-Betriebsräte

Wien (OTS) - Von einem handfesten Skandal spricht FCG-vida-Bundesgeschäftsführer Friedrich Pöltl. Neuerdings hängt im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz ein Flugblatt, in dem die FCG quasi als ÖVP-Anhängsel hingestellt wird und von "gelben" Gewerkschaftern und Betriebsräten gesprochen wird. Letzteres ist historisch die Bezeichnung für Gewerkschafter, die Arbeitgeber-Interessen vertreten. Auf dem Blatt prangen groß die Logos von ÖGB und vida.

"Uns als so genannte gelbe Gewerkschafter diffamieren zu wollen, ist besonders pikant", sagt FCG-vida-Bundesvorsitzender Alfred Gajdosik. "Denn wer derart agiert, trägt lediglich Zwietracht in die eigene Interessenvertretung, schwächt damit die Position der Arbeitnehmer und besorgt so letztendlich selbst das Geschäft der Arbeitgeberseite."

Ztl.: Parteipolitische Spielchen unterlassen

"Welcher Teufel hat die dafür Verantwortlichen geritten?", ist Pöltl empört. "Auch wenn Wahlen vor der Tür stehen: Parteipolitische Spielchen wie dieses sind ungustiös und haben in überparteilichen Gewerkschaften wie ÖGB und vida nichts verloren", so Pöltl. "Die FCG ist christlich-sozial, überparteilich und von keiner Partei abhängig. Das zeigt sich in unserer Arbeit Tag für Tag", hält Pöltl fest.

"Sollten derartige Pamphlete auch noch andernorts affichiert worden sein, sind sie umgehend zu entfernen", verlangt Pöltl. Zudem müsse dafür gesorgt werden, dass derartige Kampagnen in Zukunft unterlassen werden. Von den Verantwortlichen verlangen Gajdosik und Pöltl eine öffentliche Entschuldigung. "Das ist das Mindeste."

Rückfragen & Kontakt:

FCG vida
Friedrich Pöltl
Tel: (01) 534 44 79481
www.fcg-vida.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FCW0001