BSA: Ja zur Studienplatzfinanzierung - aber ohne Zugangsbeschränkungen!

Freier Hochschulzugang und Planungssicherheit - beides ist möglich

Wien (OTS) - BSA-Präsident Andreas Mailath-Pokorny begrüßt grundsätzlich die Idee der Studienplatzfinanzierung:
"Studienplatzfinanzierung bringt vor allem Sicherheit -Planungssicherheit für die Universitäten und Sicherheit für die Studierenden, ausreichende Betreuung und Ressourcen für das Studium zur Verfügung zu haben." Er gibt allerdings zu bedenken: "Wird die Anzahl der Studienplätze aber im Vorhinein festgelegt, bedeutet das de facto das Ende des freien Hochschulzugangs."

"Von einem solchen Modell ist es nur noch ein kleiner Schritt zu einer Universität, in der budgetäre Schwierigkeiten zu massiven Kürzungen der verfügbaren Studienplätze führen. Der BSA tritt daher für das Preismodell der studienplatzbezogenen Finanzierung ein, bei dem nach Inskriptionsschluss die Zahl der Studierenden festgestellt und danach das entsprechende Budget zugewiesen wird", erläutert BSA-Generalsekretärin Olivia Weiss. Die Finanzierung dieses Modells sieht sie als durchaus lösbare Herausforderung: "Wenn dringend notwendige Maßnahmen wie beispielsweise eine Vermögenssteuer und die Wiedereinführung von Erbschafts- und Schenkungssteuern umgesetzt würden, wären auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten notwendige Investitionen in wichtige Zukunftsbereicht wie Bildung, Gesundheit und Soziales leicht umsetzbar."

"Immer wieder wird - auch innerhalb der SPÖ - über Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren diskutiert. Der BSA lehnt beides ab. Diese Position werden wir in den Gremien, in denen wir vertreten sind, auch vehement einbringen. Unter anderem wird es vom BSA auf dem kommenden Bundesparteitag der SPÖ eine Resolution zu Bildung geben, die sich ebenfalls für den freien und offenen Hochschulzugang einsetzt", stellt Mailath-Pokorny abschließend klar.

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