FORMAT: Ungereimtheiten um Martin Graf in der Stiftungs-Causa Meschar

Ordnungsgemäße Buchführung der Meschar Privatstiftung angezweifelt

Wien (OTS) - In der morgen erscheinenden Ausgabe berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT von brisanten Details aus den Jahresabschlüssen der Meschar Privatstiftung, wo der dritte Nationalratspräsident Martin Graf Stiftungsvorstand war. So besteht der Verdacht, dass Belege doppelt vorgelegt und nachträglich ausgetauscht wurden. Im Jahresabschluss von 2006 finden sich zwei Versionen der Buchhaltung, wobei in einer 4.300 Euro für Fachliteratur und Zeitungen angeführt werden. Die andere Version verbucht diese Summe als "sonstige Beratung". Büromaterial im Wert von 3.265,40 Euro scheint in der Zweitversion als Rechtsberatung auf. Der von der Stiftungsgründerin Gertrud Meschar beauftragte Rechtsanwalt Georg Zanger zweifelt daher die ordnungsgemäße Buchprüfung an und leitet rechtliche Schritte gegen den damaligen Stiftungsprüfer ein, der zudem ein Naheverhältnis zu FPÖ-Politiker Martin Graf haben soll.

Graf nimmt nämlich zu Stiftungsdetails keine Stellung mehr und lässt über seinen Anwalt Tassilo Wallentin ausrichten: "Alles wurde mehrfach geprüft. Durch ein neues Gutachten wurde alles ausgeräumt."

Für Noch-Nationalratspräsident Martin Graf und sämtliche anderen Beteiligten gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung.

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