FPÖ: Steirische Freiheitliche bekennen sich klar zur Wehrpflicht und zum Zivildienst

Wien (OTS) - Die FPÖ-Steiermark sieht in der aktuellen Diskussion rund um die von Bundesminister Darabos und der SPÖ geplanten Abschaffung der Wehrpflicht ein reines Politikum ohne sachlichen Zugang. Sie spricht sich zwar klar für Reformen im Bundesheer, aber gegen ein Berufsheer aus. Das wäre nach Ansicht der Steirischen Freiheitlichen nicht nur ungleich teurer als das bestehende System, sondern könnte auch weniger leisten. Immerhin zwei Drittel der eingesetzten Soldaten bei den letzten Katastropheneinsätzen waren Grundwehrdiener.

Für den Landesobmann der FPÖ- Steiermark Gerhard Kurzmann und Landesparteisekretär NAbg. Mario Kunasek, Mitglied des Landesverteidigungsausschusses, ist klar: Die Leistungen des Bundesheeres in den vergangenen Jahren wären ohne Wehrpflicht und den Einsatz von Rekruten nicht zu bewerkstelligen gewesen. Kurzmann:
"Allein die Tatsache, dass rund zwei Drittel der eingesetzten Soldaten bei Katastropheneinsätzen der letzten Jahre Grundwehrdiener waren, muss jedem zu erkennen geben, dass es Leistungen, wie zuletzt in der Obersteiermark mit einem Darabos- System nicht gegeben hätte." Kurzmann geht deshalb auch davon aus das die Steirer hinsichtlich dieser Tatsachen und der ungelösten Frage des Zivildienstes- er ist ja ein Wehrersatzdienst, bei der geplanten Volksbefragung die richtige Antwort geben werden. Nämlich ein klares Ja zu einem funktionierenden Bundesheer und der Sicherheit Österreichs.

NAbg. Kunasek unterstreicht die Aussagen Kurzmanns. Für ihn ist die jetzige Diskussion ein Politikum ohne sachlichen Zugang. Vor allem bei der SPÖ vermisse man die Ehrlichkeit in dieser Frage: "Wie schnell sich die 'sicherheitspolitische Haltung' der SPÖ ändert wenn der heimliche Bundesparteiobmann Häupl im Wahlkampf eine Abschaffung der Wehrpflicht in den Raum stellt, ist schon beängstigend. Es geht hier nicht um ein paar Prozentpunkte bei einer Wahl sondern um die Sicherheit Österreichs! Nicht umsonst haben wir Freiheitliche schon oftmals den Rücktritt von Minister Darabos gefordert." Weitere Argumente für die Wehrpflicht sei auch die Tatsache, dass es in allen Ländern in denen sie abgeschafft wurde zu massiven Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Freiwilligen gekommen sei. "Ich glaube, dass viele Länder wieder zurück zur Wehrpflicht wollen, das aber politisch fast unmöglich ist. Das sollten auch die Österreicher wissen, wenn sie im Jänner zur Volksbefragung gehen. Es ist kein Testlauf, sondern eine Entscheidung: Entweder ein unausgegorenes, teures und nicht leistungsfähiges Darabos-Modell, oder eine reformierte Wehrpflicht die auch in Zukunft die Leistungsfähigkeit des Heeres sicherstellt, wenn die Bevölkerung Hilfe braucht", so Kunasek abschließend.

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