vida-Kaske: ÖBB zu schade für schlechten Scherz des Politkabarettduos Spindelegger und Stronach

Winkler: Verantwortungsloser Umgang mit der Leistung und den Arbeitsplätzen der Eisenbahner

Wien (OTS/ÖGB) - Als "schlechten Scherz" bezeichnet vida-Vorsitzender Rudolf Kaske die "ÖBB-Verkaufsgespräche", wie sie derzeit von Vizekanzler Spindelegger und Frank Stronach über die Medien ausgetragen werden. "Während die Arbeitslosigkeit in Europa und auch Österreich laufend steigt, machen hier zwei Herren Witze über die Beschäftigten und Arbeitsplätze in Österreichs größtem Transportunternehmen", fügt der Vorsitzende der Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida, Gottfried Winkler, hinzu.++++

"Hunderttausende PendlerInnen kommen mit den ÖBB täglich zur Arbeit, ebenso die Kinder in die Schule. Auch für einen umweltfreundlichen Güterverkehr sind die ÖBB unverzichtbar. Die Ansage des Vizekanzlers zeigt, wie verantwortungslos er mit guten öffentlichen Dienstleistungen umgeht, sonst würde er die ÖBB nicht für vorgezogenes Wahlkampfgeplänkel missbrauchen", sagt Kaske. Privatisierungen der Eisenbahn in anderen Ländern hätten zur Genüge belegt, dass dies zu massiven Verschlechterungen für die Passagiere und bei der Sicherheit im Bahnverkehr führe, so Kaske weiter. Als "unwürdiges Schauspiel auf dem Rücken der Eisenbahner, die tagtäglich wertvolle Arbeit leisten", sieht Winkler die Aussagen des Vizekanzlers.

Auch Stronach erntet für seine Ansage, er wolle die ÖBB kaufen, heftige Kritik. "In die ÖBB wurde viel Geld investiert. Sie sind viel zu wertvoll, um sie zu einem Scherzbetrag an Herrn Stronach zu verscherbeln. Sein Motto 'Wer das Gold hat, macht die Regel' wird in diesem Fall nicht in Erfüllung gehen, denn wie schon Verkehrsministerin Doris Bures erwähnt hat, stehen die ÖBB nicht zum Verkauf", stellen Kaske und Winkler fest.

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