FPÖ-Neubauer: AKW-Unfall in Fessenheim zeigt: Stresstest wirkungslos

Wien (OTS) - "Die nach der Reaktorkatastrophe in Japan initiierten Stresstests für Atomkraftwerke sind offenbar völlig wirkungslos", sagte der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer, angesichts des jüngsten Zwischenfalls im französischen Atomkraftwerk Fessenheim nahe der deutschen Grenze. "Derartige Hochrisikoreaktoren müssen sofort still gelegt werden", so Neubauer. Völlig unverständlich sei, dass die französische Atomaufsichtsbehörde erst unlängst zu dem Schluss gekommen sei, dass Fessenheim "ausreichende Sicherheit" hätte. "Diese Theorie ist nun widerlegt worden", so Neubauer.

Laut Betreiber des AKW's habe es sich um "...ein kleines Problem" gehandelt, bei dem allerdings mehrere Personen im Kraftwerk verletzt worden seien. Es könne daher nicht so klein gewesen sein das Problem, so Neubauer, der eine genaue Untersuchung dieses gefährlichen Zwischenfalls forderte. Hier sei besonders Umweltminister Berlakovich gefordert, der diesbezüglich in Brüssel Druck machen müsse, so Neubauer.

Bei Fessenheim sei Gefahr in Verzug, so Neubauer, da das AKW in einer Erdbebenzone liege und hoffnungslos veraltet sei. Dies sei auch der Grund, warum Umweltschützer seit langem die Abschaltung des Kernkraftwerks fordern würden, so Neubauer. So sei erst im vergangenen April in einem Maschinenraum des Reaktors 2 ein Feuer ausgebrochen, erinnerte Neubauer an die Störungsanfälligkeit des Reaktors. "Berlakovich muss endlich die Interessen der Österreicher in Brüssel vertreten und sich für die Stilllegung dieses Schrottreaktors einsetzen", so Neubauer.

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