Mölzer: "Österreichjahr" statt Wehrpflicht

Fragen der Landesverteidigung dürfen nicht parteitaktisch beurteilt werden, sondern müssen in größerem Zusammenhang bewertet werden

Wien (OTS) - Der freiheitliche EU-Delegationsleiter und Europaparlamentarier Andreas Mölzer meldet sich mit einem Diskussionsbeitrag zu Frage der Wehrpflicht zu Wort. "Es ist in dieser Diskussion vor allem wichtig, nicht in kurzsichtigen, parteipolitischen Kategorien zu denken, sondern größere Zusammenhänge zur Beurteilung dieser Fragen heranzuziehen." Dabei sei es aus Mölzers Sicht unabdingbar, vor allem europäische Gegebenheiten mit in Betracht zu ziehen, daneben aber auch gesellschaftspolitische Umstände.

Für den freiheitlichen EU-Mandatar ergeben Überlegungen in diesem größeren Kontext nicht die Frage, "Wehrpflicht - Ja oder Nein?", sondern vielmehr die Anforderung an Österreich, zum einen sehr wohl ein Profiheer zu installieren, welches aber gleichzeitig aus einer allgemeinen Dienstpflicht gespeist wird. "Die klassische Wehrpflicht - also das derzeitige System beizubehalten, wird nicht reichen, um die Probleme der Zukunft zu lösen", so Mölzer weiter, der in diesem Zusammenhang auch Überlegungen anstellt, wie man Fragen des Pflegebereiches und des Katastrophenschutzes lösen könnte. "Hier wäre eine allgemeine Dienstpflicht, quasi ein 'Österreichjahr' für alle jungen Bürgerinnen und Bürger sicher hilfreich."

Der gesamte Diskussionsbeitrag ist nachzulesen unter http://www.ots.at/redirect/moelzer

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Büro des EU-Abgeordneten Andreas Mölzer - 01 / 40110 7083

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