Töchterle: 180 Millionen Euro für soziale Absicherung - rund 42.000 Studierende profitieren jährlich von der Studienförderung

Wissenschafts- und Forschungsminister besucht Studienbeihilfenbehörde - breites Förderspektrum

Wien (OTS) - "Die soziale Absicherung von Studierenden ist mir ein zentrales Anliegen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bei seinem heutigen Besuch der Studienbeihilfenbehörde. Der Leiter der Behörde, Mag. Gottfried Schlöglhofer, präsentierte dem Minister die umfassenden Beratungs-und Servicetätigkeiten der Studienbeihilfenbehörde, die in den vergangenen Jahren zu einer modernen Serviceeinrichtung ausgebaut wurde. "Wir haben bereits eine gut ausgebaute Studienförderung", verwies Töchterle auf das breite Förderspektrum, das von der Studienbeihilfe, dem Studienzuschuss und Studienabschlussstipendien über Fahrtkosten- und Reisekostenzuschüsse bis hin zu Mobilitätsstipendien und Beihilfen für ein Auslandsstudium reicht. "Gutes kann aber immer noch verbessert werden. Ich habe ja auch vergangenen Herbst im Zusammenhang mit meinem Studienbeitragsmodell entsprechende Vorschläge für den Ausbau der sozialen Maßnahmen auf den Tisch gelegt und bin auch jederzeit bereit, mit dem Koalitionspartner über weitere Maßnahmen zu diskutieren", so Töchterle.

Von der Studienförderung haben im Wintersemester 2010/2011 rund 42.000 (exakt 42.247) Studierende profitiert, seitens des Ministeriums wurden rund 180 Millionen Euro investiert. Die durchschnittliche Beihilfe beträgt dabei rund 4.300 Euro pro Jahr. Studierende können sich österreichweit an den sechs Stipendienstellen in Innsbruck, Salzburg, Linz, Klagenfurt, Graz und Wien über das umfangreiche Förderangebot informieren, rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen für Fragen und mit Informationen rund um Stipendien etc. zur Verfügung. Anträge können ab sofort wieder gestellt werden, die Bearbeitung erfolgt ab Beginn der Antragsfrist mit 20. September.

Die Unterstützung für Studierende wurde in den vergangenen 40 Jahren kontinuierlich ausgebaut und verbessert. In den vergangenen Jahren gab es einen qualitativen und quantitativen Ausbau, unter anderem folgende Novellen und Verbesserungen in der Studienförderung:
- 2007: Anhebung der ausbezahlten Beihilfen um 12 Prozent und Erhöhung der Höchstbeihilfe von 606 auf 679 Euro (Budgetvolumen von 16 Millionen Euro).
- 2008: Reihe an Erweiterungen, Mobilitätsstipendium wurden eingeführt (Budgetvolumen von 8 Millionen Euro).

Vor rund einem Jahr hatte der Minister sein Studienbeitragsmodell, Hand in Hand mit einem Ausbau der Studienförderung, vorgelegt. Es sieht vor, dass es keine bundesweit verpflichtenden Studienbeiträge mehr gibt. Ob und in welcher Höhe Studienbeiträge eingehoben werden, können die Universitäten im Modell des Ministers im Rahmen einer Bandbreite bis zu 500 Euro autonom entscheiden. Die Studienbeiträge verbleiben der jeweiligen Universität und stellen zusätzliches Budget dar. Die im Modell ausgeprägten sozialen Komponenten stellen sicher, dass kein Studierender vom Studium ausgeschlossen wird. Die sozialen Maßnahmen reichen von konkreten Ausnahmebestimmungen über die Stundungsmöglichkeit und einem Sozialfonds im Einvernehmen mit den ÖHs der jeweiligen Unis bis hin zur Ausweitung der Studienförderung (Anheben der Einkommensgrenze, Ausweitung des Bezieher/innenkreises).

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