VP-Juraczka: Klare Absage an Retro-Verkehrspolitik von Vassilakou

Wien (OTS) - "Ich warte jetzt nur noch, dass wie in Japan seitens der Stadtregierung eine eigene "Kapperltruppe" ins Leben gerufen wird, um die Fahrgäste in die öffentlichen Verkehrsmittel zu drängen", reagierte heute ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka auf die Pläne der Wiener Linien, die Sitze zu entfernen, um Platz zu schaffen.

Manfred Juraczka: "Dass die Wienerinnen und Wiener nun verstärkt die öffentlichen Verkehrsmitteln in Anspruch nehmen, trifft die Wiener Stadtregierung offenbar wieder völlig unvorbereitet. Anstatt den Komfort für die Fahrgäste zu reduzieren, sollte Rot-Grün lieber den U-Bahnausbau vorantreiben und Intervallverdichtungen durchführen. Wie "retro" die Verkehrspolitik der zuständigen Stadträtin ist, zeigt sich am Beispiel der Ottakringer Straße. Dort werden die Fahrbahn für die Autofahrer und der Gleiskörper der Straßenbahn wieder zusammengelegt, um Platz für einen Fahrradstreifen zu schaffen. Das ist das genaue Gegenteil von "Attraktivierung der Öffis", wieder einmal werden Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt."

"Wenn Maria Vassilakou heute in den Medien wörtlich "Fahrrad und Zu-Fuß-Gehen" als Alternative zu den Öffis anpreist, dann erinnert sie in ihrer Abgehobenheit ein wenig an Marie Antoinette: "Wenn die Leute in der U-Bahn keinen Platz finden, können sie doch zu Fuß gehen!", so der ÖVP Wien Landesparteiobmann abschließend.

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